Der Teddy

 

Kaum hast du die Welt erblickt,

er auf deinem Bettchen sitzt.

Und dann auf der Zuckertüte,

sitzt er, dass er sie behüte.

 

Er hört deinen Kummer an,

schmiegt sich zärtlich an dich ran.

Er bringt dir Geborgenheit,

hat auch immer für dich Zeit.

 

Später werden es dann mehr,

Gelbe, Rote kommen her.

Manche sind kariert, gestreift,

Keiner wohl dem Andern gleicht.

 

Sein Portrait, oh glaub es mir,

zieret Karten und Papier.

Mützen, Schals und Schuhe gar,

schmücket Teddys Bild fürwahr.

 

Kaum ist wohl im ganzen Land,

Jemand so wie er bekannt.

Keine Wohnung, keine Stube,

wo nicht wohnt der kleine Bube.

 

Sicher wohnt er auch bei dir,

oder sind es sogar vier?

Schlägt dein Herz erst für den Knaben,

möchtest immer mehr du haben.

© ChT