Blick ins Weite

 

Hinunter von des Bergeshöh´

gleitet  mein Blick ins Tal,

wie ist die Welt so herrlich hier,

nur Friede überall.

 

Ich hör der Vögel Lobgesang,

sie möchten uns begrüßen,

im grünen Tale sehe ich,

ein kleines Bächlein fließen.

 

Ein Häslein äugt von Ferne her,

der Mensch düngt ihm Gefahr,

„Ach Häslein, sei so ängstlich nicht,

wir tun dir nichts fürwahr.“

 

Der Kuckuck ruft mir neckend zu,

die Luft ist klar und rein,

das Herze hüpft voll Übermut,

freut sich am Sonnenschein.

 

An diesem Anblick könnt ich mich,

ein Leben lang erfreun,

hier zieht´s mich immer wieder hin,

was könnte schöner sein?!

© ChT