Der Garten

 

Sieh dir nur den Garten an,

was da alles blühen kann.

Tulpen, Rosen, Tausendschön

herrlich sind sie anzusehn.

 

Nebenan, dort auf dem Beet,

hab ich Rettich ausgesät.

Auch Radies und Blumenkohl,

tuen unserm Gaumen wohl.

 

Hoch am Baum, die Kirschen schön,

freun uns sehr, wenn wir sie sehn.

Doch die Stare, welch ein Graus,

putzen alle, alle auf.

 

An dem Strauch der Beeren viel,

haben alle nur ein Ziel.

In den Mund und in den Magen,

das wir uns daran erlaben.

 

So ein Garten bringt uns Freude,

er ist eine Augenweide,

unser kleines Stück Natur,

glaubt es mir; Entspannung pur.

 (c) ChT

 

 

 

Gärtners Glück

 

Sonnenschein auf allen Wegen,

von der Laube rankt Jasmin.

Träume von den alten Zeiten,

die Gedanken Kreise ziehn.

 

Als du spieltest auf dem Rasen,

hattest auch dein eignes Beet.

Wurden nach des Winters Ende,

gleich Radieschen ausgesät.

 

Dort die Schaukel an dem Kirschbaum,

war sie doch dein ganzes Glück.

Viel zu schnell vergehn die Jahre

doch wir blicken stolz zurück.

 

Wenn du jetzt mit deinem Jungen

sonntags in den Garten kommst,

freut sich dieser kleine Racker

so war keine Müh umsonst.

© ChT