Die Zeit

 

Nun sitzt du hier und blickst zurück,

das Leben brachte Kummer und auch Glück.

Die Jahre gingen viel zu schnell vorbei,

jetzt  denkst du an die schöne Jugendzeit.

 

Wie du als Kind die Freiheit konnt`st genießen,

durch Wiesen zog es dich und in den Wald.

Kein Fernsehn und PC konnt dies vermiesen,

ein Stöckchen und ein Stein, bekam Gestalt.

 

Die Phantasie ließ dich zum Ritter werden,

du spieltest in Ruinen tief im Wald.

Wie herrlich ist doch diese Zeit gewesen,

es scheint als seist du hundert Jahre alt.

 

Die heut`ge Zeit ist voller Technik,

sie rast dahin, entbehrt die Menschlichkeit.

Es zählt nur was aktiv und schön ist,

doch was, wenn wir einst werden alt.

 

Wo bleibt denn heut das Miteinander?

Wo die Familie noch zusammen hält?

Ein jeder rennt und hastet durch sein Leben,

und merkt nicht, dass die Ruhe fehlt.

 

Drum gönn dir auch mal eine Pause,

nicht erst wenn du einst nicht mehr weiter kannst.

Vielleicht kannst du dann auch entdecken,

das Veilchen dort am Wegesrand.

© ChT