Die kleine Bank

 

Ich sitze auf der Bank vorm Haus,

und fange an zu träumen.

Wie`s damals war zur Kinderzeit,

wir spielten unter Bäumen.

 

Der Vater fährt mit uns hinaus,

das Pferd ist eingespannt,

die Fahrt ist immer wieder schön,

heut fahr`n wir übers Land.

 

Der alte Baum dort hinterm Haus,

war unser Vogelnest.

Wir richteten uns häuslich ein,

für manches Kinderfest.

 

Uns sitz ich heut auf meiner Bank,

von Träumen eingesponnen,

genieße ich des Windes Hauch,

und auch das Licht der Sonnen.

© ChT