Mitternacht

 

Träume gehen auf die Reise,

kommen auch des nachts zu dir,

legen sanft sich auf dein Kissen,

bleiben dort bis früh um vier.

 

Manchmal bringen sie dir Ängste,

du schreckst hoch aus deinem Traum,

lauschst voll bangen in das Dunkel,

Mondeslicht erfüllt den Raum.

 

Du liegst wach, möchts kaum noch schlafen,

doch die Augen fallen zu,

jetzt liegst du in Orpheus Armen

und du findest wieder Ruh.

 

Träume schweben durch die Nacht,

finden auch den Weg zu dir,

weilen bei dir manche Stunde,

bis der Morgen wieder hier.

© ChT

Stunde der Nacht

 

Tauche ein ins Land der Träume

lass dich treiben durch die Nacht,

sie führ´n dich durch Höhn und Tiefen

es liegt ganz in ihrer Macht.

 

Mal bist du im siebten Himmel

mal wirst du verfolgt von Angst,

lass dich fallen, schließ die Augen,

Welten werden dir bekannt.

 

Traumfee wird dich stets begleiten

sie hält dich an deiner Hand,

morgens wird sie sanft dich wecken

dann verlässt du still dein Land.

 

Auch die Zukunft kann sie zeigen,

wenn du hörst auf ihren Rat,

sie möchte dir  Wege weisen,

die sie nur im Traumland hat.

 

Meist hast du den Traum vergessen

schlägst du früh die Augen auf,

manchmal kann es auch passieren

er säumt dir den Tageslauf.

© ChT