Februar Stürme

 

Der Februar, der Februar

bringt Schnee und Sturm auch dieses Jahr.

Willst du ihm heut auch dafür grollen

die Wetter machen was sie wollen.

 

Ob Schneeglöckchen ob Krokus fein

ist zugedeckt am Wegesrain.

Der Winter kennet kein Erbarmen

auch wenn sie frieren diese Armen.

 

Die Vöglein lassen sich nicht schrecken

sie wolln dich trotzdem morgens wecken.

Sie singen froh ihr Frühlingslied

der Winter bald von dannen zieht.

 

Drum freu dich auf den nächsten Tag

die Sonn kommt bald, weil sie dich mag.

Drum reißt sie auf die Wolken dicht

und lacht dir in dein Angesicht.

© ChT

 

Viel zu früh

 

Spekulatius, Pfefferkuchen,

sag, was ist denn nur geschehn?

Kann man im September schon,

in den Regalen sehn.

 

Soll denn jetzt im September,

hier Weihnachtsstimmung sein?

Da läuft doch sicher was verkehrt,

der Herbstbeginn sollt uns erfreun.

 

Kartoffelfeuer, Erntetanz,

die sind jetzt angesagt.

Denn nach dem Weihnachtsmanne,

man im Dezember fragt.

 

Lasst euch nicht stimulieren,

noch ist es nicht soweit.

Wenn man die Zeit verrenket,

nimmt man uns Weihnachtsfreud.

 

Denn ist es dann Dezember,

ist alle Freude hin,

es wird nur an Konsum gedacht,

für uns bringt´s keinen Sinn.

© ChT

 

Waldesfrühling

 

Überall grünt es, überall blüht`s,

Veilchenduft zieht durch den Wald.

Ein violetter Teppich,

verschönt den noch trüben Wald.

 

In allen Ecken zeigt sich,

der Leberblümchen blau.

Das Weiß der Anemone,

erglänzt im Morgentau.

 

 Noch sieht man trübe Wolken,

noch zeigt sich manches Grau.

Doch bald schon strahlt der Himmel,

in wunderschönem Blau.

© ChT

Vorfrühling

 

Dort, das erste zarte Grün
auch die Krokusse schon blühn.
Von Blättern noch fast zugedeckt
hab ich ein Blausternchen entdeckt.

 

Bei der alten, dicken Weide
summt und brummt es voller Freude.
Kleine Kätzchen laden ein,
bei dem ersten Sonnenschein.

 

Früh am Morgen Vogelstimmen
möchten dir ein Ständchen bringen.
Drum heraus jetzt aus dem Haus
sieh die Sonne geht grad auf.

 

Auch die Käferwelt ist wach,
wünscht dir einen frohen Tag.
Überall wohin du siehst,
Frühling durch die Lande zieht.
© ChT

Weidenkätzchen

 

Die ersten Weidenkätzchen,

sie recken ihre Tätzchen,

sie schlüpfen aus der braunen Haut,

und wolln partu ans Licht hinaus.

 

Kaum haben sie das Licht erblickt,

da ruft Frau Biene schon voll Glück:

„Kommt her, die Kätzchen brechen auf,

wir halten einen Nektarschmaus!“

 

Schon kommen Bienen ganze Scharen,

um sich am Nektartrank zu laben,

sie halten einen Riesenschmaus

dann geht´s zurück ins Bienenhaus.

 

So fliegen sie  fein hin und her

und tragen an dem Nektar schwer,

die Menschen freuen sich schon drauf,

der erste Honig kommt ins Haus.

© ChT

 

 

Schneeglöckchen

 

Noch kein mildes Lüftchen spürst du

Winter bringt manch eis´ge Böh,

nur ein winzig kleines Glöckchen

streckt sein Köpfchen in die Höh.

 

Frierend steht´s im Schnee und zittert

Wind umbraust es mächtig kalt,

foch lässt`s sich nicht unterkriegen

nun kommt ja der Frühling bald.

 

Wird die Luft ein wenig wärmer

Vögel singen´s erste Lied,

legt sich unser Glöckchen nieder

traurig wird ihm sein Gemüt.

 

Wenn die andern Blumen blühen

ist des Glöckchens Zeit vorbei.

Denn der Schnee ist sein Gefährte

und den gibt´s nicht mehr im Mai.

 

Glöckchen ist ein Kind des Winters

und doch ist es wunderschön.

Jedes Jahr im tiefen Winter

können wir es blühen sehn.

© ChT

 

 

Frühlingsanfang

 

Herr Winter zeigt mit ganzer Kraft,

sein eisig kaltes Treiben.

Er fegt mit Schnee und Sturm daher

und möchte für immer bleiben.

 

Der Frühling ist ein zart´ Gesell,

mit fröhlichem Gemüte.

Ihm ist es nicht nach Kampf zumut,

er zeigt sich uns in Güte.

 

Wenn auch der Winter noch so tobt,

es hilft ihm gar nichts mehr.

Die Sonne lacht vom Himmelszelt,

und lockt den Frühling her.

 

Drum komm, oh komm, du zartes Grün,

erblüh in Wald und Heide.

Wir warten schon solang auf dich,

du bist uns eine Freude.

© ChT

Und wieder zieht der Frühling ein

 

Und wieder zieht der Frühling ein,

mit Blumenduft und Sonnenschein.

Der lange Winter ist vorüber,

die Vögel singen frohe Lieder.

 

An allen Wegen, wo ich schau,

da leuchtet`s lila, gelb und blau.

Die Erde, sie ist neu erwacht

und das war fast wie über Nacht.

 

Noch grade lag die Erde tief gefroren,

man ahnte noch keine Grünen in der Welt,

nun ist die Welt wie neu geboren,

die Sonne lacht vom Himmelszelt.

 

Es zieht der Frühling ein mit Jubelklängen,

mit Veilchenduft, die Biene summt im Hain.

Es zieht der Frühling ein mit froh Gesängen,

drum Herze jauchze, freu dich auf der Welt zu sein.

© ChT

 

Frühlingserwachen

 

Nach langem Winterschlaf erwache – oh Erde,

bring uns zartes Grün

und lass aus deinem Schoße sanfte,

die Frühlingsboten auferstehn.

 

Zu lange hast du starr gelegen,

nichts grünte, trugst ein weißes Kleid.

Die Sonne weckt mit ihrer Wärme

nun kommt sie die schöne Frühlingszeit.

 

An allen Hängen sieht man´s blühen

in gelb und lila und in blau.

Der kalte Wind, zieht ab gen Norden,

die Lüfte wehen mild und lau.

 

Wir freuen uns am neuen Leben,

genießen froh die schöne Zeit.

Wir sitzen gern auch mal im Garten

bestaunen dieses bunte Kleid.

© ChT

Frühlingsbeginn

 

Sieh nur das kleine Käferlein,

es ist vom Schlaf erwacht.

Erkundet fröhlich seine Welt,

nach langer Wintersnacht.

 

Der erste Storch besieht sein Nest,

auch wenn’s noch manchmal schneit.

Bereitet´s für die Jungen vor,

denn bald ist Frühlingszeit.

 

Eichhörnchen hüpft von Ast zu Ast,

schaut noch verschlafen drein.

Es wärmt sich seinen roten Pelz,

im ersten Sonnenschein.

 

Die Bienen fliegen summend aus,

auf erster Nektarsuche.

Frau Weide lädt sie freundlich ein,

jedoch noch nicht die Buche.

 

Nun schnell hinaus, in Wald und Flur,

es gibt so viel zu sehen.

Hält´s du nur deine Augen auf

und bleibst betrachtend stehen.

(c) ChT

Frühlingsankunft

 

Strahlend wie das Sonnenlicht,

das durch grauen Himmel bricht,

leuchten sie in unserm Garten

Osterglocken, aller Arten.

 

Tulpen und auch Tausendschön

sieht man überall erblühn.

Frühling legt nen Teppich aus,

saftges Grün vor unserm Haus.

 

Erste Blätter an den Zweigen,

woll´n uns Lenzens Ankunft zeigen.

Vöglein singen hell und klar

ja die Osterzeit ist da.

 

In den Büschen gut versteckt,

findest du manch buntes Nest.

Meister Lampe hat´s versteckt,

sicher hast du´s schon entdeckt.

© ChT

Frühlingsahnung

 

Vogelsang am frühen Morgen,
auf den Hängen letzter Schnee
können wir ihn doch schon ahnen,
Frühling ist schon fast zu sehn.

 

Bald schon öffnen sich die Knospen,
Frühlingsblumen duften weit,
von der Sonne angelockt
zeigen sich im schönsten Kleid.

 

Schnell vergisst man graue Tage,
auch des Winters eis´ge Macht.
Wenn erst kleine, erste Veilchen
vor uns stehen über Nacht.

 

Noch kommt manche heft´ge Böe,
mancher Sturm fegt übers Land.
 Bis dann bald unwiderruflich,
Frühling webt sein blaues Band.
© ChT

 

Abendstunde 

Sieh den kleinen Sonnenkäfer

wie er schwirrt im Sonnenlicht.

Fang ihn auf mit deinem Finger

sieh, der Kleine fürcht` sich nicht.

 

Grille zirpt ihr Abendliedchen

hör ihr zu und nimm dir Zeit.

Lass deine Gedanken treiben,

viele, viele Meilen weit.

 

Pfauenauge lässt sich nieder

träumend dort am Wiesenrain.

Klapp die Flügel still zusammen

tankt den letzten Sonnenschein.

 

Still senkt sich die Nacht hernieder,

unsre Tierlein gehen zur Ruh.

Mondlicht hüllt die Welt in Träume

schließ auch du die Augen zu.

© ChT

 

 

 

 

 

Frühling im Walde

 

Noch steht der Wald recht kahl und grau,

kein Grün ziert Baum und Strauch.

Jedoch die Tierwelt ist erwacht,

sie spürt des Frühlings Hauch.

 

Die Vöglein zwitschern froh ihr Lied,

sie baun sich schon ein Nest.

Es freut sich jegliches Getier,

der Frühling gibt ein Fest.

 

Frau Reh erwartet bald ein Kitz,

Frau Has´ im Waldesrasen,

sie polstert ihre Sasse aus,

für viele kleinen Hasen.

 

Herr Specht, als Baumeister bekannt,

lässt seinen Klag erschallen.

Der Kuckuck ruft in Wald und Flur,

schenkt seine Eier allen.

 

So geht es jedes Jahr auf´s Neu,

die Welt ist voller Wonne.

Der Wald erstrahlt schon bald voll Grün

und heller der Frühlingssonne.

© ChT

Frühkonzert

 

Hat´s den Frühling schon erspäht?

Glaubt es, dass der Winter geht?

Kaum bricht früh der Morgen an,

stimmt es schon sein Liedlein an.

 

Du spürst noch des Winters Hauch,

doch das Vöglein kennt sich aus.

Ja, es fühlt es sicherlich,

lange nicht mehr Winter ist.

 

Bald schon fällt der Nächste ein

und sie zwitschern im Verein.

So tönt durch die Winterluft,

ein Konzert aus  Vögleins Brust.

 

Ja sein heiter, fröhlich Lied,

dringet ein in dein Gemüt.

Bald erkennst du wunderbar,

Vögleins Botschaft, sie wird wahr.

 (c)ChT


Frühlingsgrüße

 

Wie kann es doch so herrlich sein,

auf der Wiese zu sitzen im Sonnenschein,

der Vögel Lied erschallt vom Baum,

die Welt ist wie ein schöner Traum.

 

Es tiriliert und musiziert,

Frau Amsel den Wurm zum Neste trägt,

der Gräser Vielfalt zart und fein,

lässt dich von Herzen glücklich sein.

 

Die kleinen Käfer, welche Freude,

gehn ihrem Tagwerk nach,

entdecke Gottes Schöpfung,

genieß den schönen Tag.

 

Nimm dir ein paar Minuten Zeit,

erlebe das Wunder; Natur.

Gott schenkt dir so viel Fröhlichkeit,

oh Seele, genieße es nur.

(c) ChT

Ein schöner Tag

 

Die Sonne lacht zum Fenster rein,

und wünscht dir ‚Guten Morgen‘.

Schnell aus dem Bett, heut wird es schön,

heut gibt es keine Sorgen.

 

Die Sonne lockt, ‚komm aus dem Haus‘,

heut kannst du wandern gehen.

Erfreue dich am Vogelsang,

schau die Natur ist schön.

 

Die Sonne leuchtet voller Glanz,

ruh dich im grünen Gras.

Betracht die kleinen Käferlein,

und schau den Vögeln nach.

 

Die Sonne neigt sich still zur Ruh´,

in rot glänzt jetzt ihr Schimmer.

Du hattest einen schönen Tag,

ach wär es so doch immer.

© ChT


Ein Sonnenstrahl

 

Ein Sonnenstrahl lacht in dein Fenster

und wünscht dir einen schönen Tag.

Er will dir heut sein Lächeln schenken

und sagen wie sehr er dich mag.

 

Ein Sonnenstrahl blinkt durch die Bäume,

verzaubert Wald und Flur.

Sieh nur das Vöglein in den Zweigen,

wie herrlich ist doch die Natur.

 

Ein Sonnenstrahl malt seine Kringel,

dem Kindlein ins Gesicht.

Es hascht nach ihm, möcht mit ihm spielen,

er lässt sich fangen nicht.

 

Ein Sonnenstrahl verändert Leben,

was traurig war, wird froh.

Mit einem Sonnenstrahl im Herzen,

ergeht`s dir ebenso.

© ChT

Das erste Blümlein

 

Das erste Blümlein konnt es kaum erwarten,

es blüht bereits bei der Hecke im Garten.

Der Wind bringt noch manch eisige Bö,

doch reckte es schon keck sein Köpfchen zur Höh.

 

Der Schneesturm blies und deckte es zu,

doch das Blümlein wollt keine Winterruh.

Jeden Morgen sah ich nach ihm,

wollt gerne wissen wie es ihm ging.

 

Der Frühling kam und die Sonne schien,

da konnte das Blümlein neu erblühn.

© ChT

**

Ein kleines Blümlein

 

Ein kleines Blümlein streckte,

sein Köpfchen in die Höh´.

Es meinte, es sei Frühling,

doch gab´s nur Eis und Schnee.

 

Das kleine Blümlein dachte,

jetzt wachs ich und werd groß.

Vielleicht ist dort die Sonne,

und nicht die Kälte bloß.

 

Das kleine Blümlein schaute,

betrübt so um sich her.

Es sehnte sich nach Frühling,

das Leben war so schwer.

 

Das kleine Blümlein hatte,

gekämpft mit Eis und Schnee.

Jetzt senkt es müd sein Köpfchen,

die Kälte tut so weh.

 

Doch plötzlich lockt die Sonne,

„Komm Blümlein, gib nicht auf,

der Winter ist vertrieben,

so ist der Jahres Lauf“.

© ChT


Erstes ahnen

 

Erstes ahnen, leises sehnen,

Vögel singen früh ihr Lied.

Denn der Winter ist vergangen,

Frühling in die Lande zieht.

 

Gut versteckt, im Laub verborgen,

wagt ein Blümlein sich empor.

Weiß wie Schnee sein kleines Köpfchen,

zartes läuten klingt ans Ohr.

 

Schneeglöckchen, der erste Bote,

läutet nun den Frühling ein.

Bald schon blüht`s an allen Ecken

und es lacht der Sonnenschein.

© ChT



Es tiriliert und musiziert

 

Die Vöglein in den Lüften,

sie bringen ihren Dank.

Kaum das die Sonne aufgeht,

mit frohem Lobgesang.

 

Schon früh um vier Uhr hörst du,

ein singen weit und breit,

so grüßen sie den neuen Tag

zur schönen Frühlingszeit.

 

In hellem Jubeltone,

dem kaum ein Künstler gleicht,

gibt´s ein Konzert vom Feinsten,

für jeden der bereit.

 

Bereit, um zuzuhören

dem Zauber und dem Schall.

Dem Dompfaff, Sperling, Zeisig,

der kleinen Nachtigall.

© ChT

Der Storch

 

Der Storch ist angekommen

habt ihr es schon vernommen?

Er steht vergnügt auf einem Bein

und klappert in den Sonnenschein.

 

Oh lieber Storch, es ist so schön,

dich jedes Jahr auf´s neu zu sehn,

dein klappern kündet es uns an,

jetzt fängt das schöne Frühjahr an.

 

Die Frösche haben es nicht leicht,

du holst sie dir gleich aus dem Teich.

Ziehst du im Herbst dann wieder fort,

dann steht verwaist dein Storchenhorst.

© ChT

Der Mai

 

Die Bäume stehn in voller Blüte,

schon früh grüßt uns die Nachtigall.

Die Liebe senkt sich ins Gemüte

und hofft auf einen Widerhall.

 

Die Biene trägt den ersten Honig

und sammelt fleißig Tag für Tag.

Der Wald erwacht zu neuem Leben,

so häng auch du den Träumen nach.

 

Die Liebe stellt sich ein im Maien,

lass den Gefühlen ihren Lauf.

Oh, lass das Herze Knospen treiben

und halte deine Augen auf.

 

Vielleicht erkennst du dann im Freunde,

nach Jahren noch das große Glück,

oder nach vielen Ehejahren

kehrt Zärtlichkeit ins Herz zurück.

© ChT

 

Ein schöner Tag

 

Die Sonne lacht zum Fenster rein,

und wünscht dir ‚Guten Morgen‘.

Schnell aus dem Bett, heut wird es schön,

heut gibt es keine Sorgen.

 

Die Sonne lockt, ‚komm aus dem Haus‘,

heut kannst du wandern gehen.

Erfreue dich am Vogelsang,

schau die Natur ist schön.

 

Die Sonne leuchtet voller Glanz,

ruh dich im grünen Gras.

Betracht die kleinen Käferlein,

und schau den Vögeln nach.

 

Die Sonne neigt sich still zur Ruh´,

in rot glänzt jetzt ihr Schimmer.

Du hattest einen schönen Tag,

ach wär es so doch immer.

© ChT

Frühlingswind

 

Wind braust stürmisch um die Ecke,

jagt die Wolken vor sich her.

Wirft die Äste von den Bäumen

Regentropfen fallen schwer.

 

Bös der Wind am Fernster rüttelt

gleich Gespenstern unsichtbar.

Blüten er vom Baume schüttelt

legt nen Blütenteppich gar.

 

Lass dich nur nicht unterkriegen

er jagt auch die Kälte fort.

Morgen wachst du auf und freust dich

friedlich blüht`s an Ort.

© ChT

Regentropfen

 

Viele kleine Regentropfen

wollen auf die Reise gehn

Tanzen hierhin, tanzen dorthin,

wollen  sich die Welt besehn.

 

Manche tränken jetzt die Pflanzen,

andre waschen rein das Dach.

Einige falln in die Pfütze

viele landen in dem Bach.

 

Hör wie sie ans Fenster klopfen,

locken: „Komm doch raus zu mir.

Freu dich an dem Duft des Regens

Wasser braucht auch Mensch und Tier.“

 

Später lacht wieder die Sonne

Regenbogen kommt heraus.

Staunend sehn wir zu den Farben

schauen froh zum Fenster raus.

© ChT

 

Farbenspiel

 

Schau dies prächt´ge Blumenmeer,

rot, gelb, blau blüht es umher.

Lass sie in Dein Herz hinein

wie der Sonne hellen Schein.

 

Osterglocken, wunderschön

um die alte Weide stehn.

Wie ein Gruß der Sonne gar

leuchten sie ganz wunderbar.

 

Dort, hinter der Ginsterhecke,

blühn die Veilchen im Verstecke.

Auch der Annemonen Reiz,

blühet hier in strahlend weiß.

 

Krokusse der Farben viel,

dich erfreuen ist ihr Ziel.

Sieh die Pracht mit staunen an

die der Frühling bringen kann.

© ChT

Frühlingsfarben

 

Grün in grün die Welt sich zeiget

bunte Flecken dort und hier.

Frühling nicht mit Farbe geizet

dies ist seine schönste Zier.

 

Prachtvoll schwingt er seinen Pinsel

teilt mit Freude Farbe aus.

So ein Strauß der ersten Blüten

ist der reinste Augenschmaus.

 

Lila zeigt sich hier das Veilchen

gelb der Butterblume Zier.

Rosa steht das Mandelbäumchen

blau die Glockenblume hier.

 

Gänseblümchen zieht er weiß an

schenkt ihm einen zarten Reif,

stolz trägt´s ihn auf seinem Köpfchen

einer kleinen Elfe gleich.

 

Freu dich an den schönen Farben

atme ein, das erste Grün.

Lass die Seele sich entfalten

süße Träume solln erblühn.

© ChT