Sommerahnung

 

Strahlend lacht die warme Sonne

heute froh vom Himmelszelt.

Lange ist es trüb gewesen

leuchtend blau ist heut die Welt.

 

Grau in grau hielt sich der Himmel

ließ kein einz´ges Strahlen sehn.

Unsre Stimmung war im Keller

Wollten endlich Sonne sehn.

 

Morgen will der Mai beginnen

und heut strahlt der Sonnenschein.

Da lässt sich schon Sommer ahnen

heute wolln wir fröhlich sein.

 

Kinder holt schnell euren Rucksack

packt die Picknicksachen ein.

Wollen in die Welt heut wandern

uns an der Natur erfreun.

© ChT

 

Sommermorgen

 

Es grünt und blüht, Natur erwacht

schon bei dem ersten Dämmern.

Geh in den Wald, erleb es mit

hörst du den Specht dort hämmern?!

 

Der Kuckuck ruft, kaum wird es Tag

die Amsel singt ihr Lied.

Das Reh noch auf der Wiese äst,

komm sieh, was noch geschieht.

 

Erleb die ersten Stunden mit

die uns der Tag wird bringen.

Sie sind so voller Fröhlichkeit,

so voller Lust und singen.

 

Die Tierwelt, die kennt keinen Frust,

kein hetzen und kein eilen.

Dankt ihrem Schöpfer jeden Tag,

dass sie darf hier verweilen.

© ChT

 

Sommeranfang

 

Alles grünt und alles blüht,

Sommer zieht ins Land.

Die Natur ist froh gemut,

spannt ihr blaues Band.

 

Auf der Wiese gibt´s Konzert,

Frau Hummel stimmt den Bass.

Grille streicht die Violin

allen macht es Spaß.

 

Ein Sonnenstrahl ganz zart und fein

küsst den Schmetterling.

Auch Frau Sonne stellt sich ein,

dass das Fest gelingt.

 

Komm und sei auch du hier Gast

musst dich still betragen.

Geh hinaus in die Natur

an schönen Sommertagen.

© ChT

Sommer

 

Man sehnt sich nach dem Sommer

und kann ihn kaum erwarten.

Nach Sonne pur, oh ja,

und ruhen in dem Garten.

 

Die trübe Jahreszeit

war nicht leicht zu ertragen.

Nach Licht und Sonnenflut

sehnten sich unsere Fragen.

 

Doch ist die Sonn dann da,

so suchen wir den Schatten.

Und denken kaum zurück,

wie lang wir sie nicht hatten.

 

Drum sieh das Wetter an,

und glaub mir, keiner kann,

es jedem recht gestalten,

drum lass einen Höheren walten.

© ChT

 

Hundstage

 

Die Sonne brennt vom Firmament,

da gehen wir jetzt  baden.

Bei dieser Hitze kann bestimmt,

Erfrischung uns nicht schaden.

 

Pack auch genug Getränke ein,

dann hältst am Strand du´s aus.

Erst wenn die Sonne untergeht,

fahr´n wir zurück nach Haus.

 

Auch wenn sich´s so ertragen lässt,

wir wünschen uns gar sehr,

die Sonne schien nicht gar so heiß,

weil’s dann noch schöner wär.

 

Wir könnten in den Tierpark gehen,

radeln durch die Natur,

nen Turm besteigen, oh wie schön,

doch nicht bei Hitze pur.

 

Drum Petrus hab Erbarmen doch,

und dreh den Regler runter,

ein paar Grad wen´ger bitte sehr,

dann sind wir wieder munter.

© ChT

 


Hochsommer

 

Die Sonne brennt vom Firmament,

vertrocknet ist das Gras.

Das Grün der Bäume ist versengt,

so macht es keinen Spaß.

 

Das Reh sucht einen schatt´gen Platz

die Maus schlüpft in ihr Loch.

Der Vogel stellt sein singen ein,

nur Hitze noch und noch.

 

Die Erde lechzt nach kühlem Nass,

es dürsten Mensch und Tier.

Wann kommt denn nur ein Regenguss

nur darauf warten wir.

 

Auf einmal kracht´s, dann tröpfelt es,

ein Regen stürzt herab.

Die Tierwelt atmet wieder auf

juchei, wie freut uns das.

© ChT

 

 

Sommersonne

 

Sonne lacht vom Himmelszelt

freut sich an der schönen Welt.

Schiebt die Regenwolken fort

strahlt herab an jeden Ort.

 

Vögel, Igel, Kleingetier

alle freuen sich an ihr

strecken sich dem Licht entgegen

viel zu lange gab es Regen.

 

Auch die Menschen sehnen sich

„Urlaub ohne Sonnenlicht,

wär ja nur die halbe Freude

ob am See, ob in der Heide“.

 

Doch sie hat es uns versprochen

ist aus ihrem Bett gekrochen,

wird uns schöne Stunde schenken,

dass wir lange an sie denken.

© ChT

 

 

 

Sommerträume

 

Zieht der Sommer übers Land,

weckt uns früh der Vogelsang.

Felder, Wiesen stehen grün

Blumen sieht man leuchtend blühn.

 

Auch der Storch steht auf dem Nest,

am Ufer quakt der Frosch zum Fest.

Käfer, Hummeln, Kleingetier,

alle sind sie heute hier.

 

Frau Reh heut stolz ihr Kitz bewacht

das Häslein lust´ge Sprünge macht.

Beeren rot und wunderschön

sind jetzt überall zu sehn.

 

Lasst uns drum den Rucksack schnüren

heute gehen wir spazieren.

wolln in die Natur hinaus

pflücken einen bunten Strauß.

© ChT

 

Sommerträume

 

Eingesponn‘ ne Sommerträume,

von Elfen und Feen im Mondenschein.

Sie legen des Nachts sich auf dein Kissen,

und fangen die schönsten Träume ein.

 

Sie weben draus die feinsten Schleier,

ein silbern funkelndes Gespinst,

um sie ein Jahr lang aufzuheben,

bis neu der Sommer dann beginnt.

 

Beim Tanz auf der Wiese stellen sie vor,

die zartesten deiner Träume.

Graut dann der Morgen, kommt der Tag,

fangen sie Sträucher und Bäume.

 

Dort liegen sie als zartes Gespinst,

die Sonne zu erwarten.

Sie lösen sich auf und werden zu Schaum,

keiner kann sie erraten.

© ChT

 

 

 

 

 

 

Urlaub

 

Einmal im Jahr ist Urlaub,

man packt die Koffer ein,

du freust dich auf Entspannung

und eitel Sonnenschein.

 

Uns zieht´s hinaus ins Weite,

auf Berge und auf Höhn´,

oder am Strand zu träumen,

an blauem, klaren See.

 

Der Tag beginnt erst später,

wenn lacht der Sonnenschein,

auf der Terrasse nehmen,

wir unser Frühstück ein.

 

Wir sehen andre Städte,

genießen die Natur,

wir lernen Menschen kennen,

erleben Freude pur.

 

Nach traumhaft schönen Wochen,

geht´s wieder dann nach Haus,

im nächsten Jahr, das wissen wir,

da fahr´n wir wieder raus.

© ChT

Sonnenstrahlen

 

Sonnenstrahlen malen zärtlich

Kringel auf dein Angesicht.

Wolln dich necken, wollen schmeicheln

möchten nur erfreuen dich.

 

Sieh, da sind sie schon vorüber

hab`n  ein Blümlein sich erwählt.

Es streckt sich dem Licht entgegen,

das da strahlt vom Himmelszelt.

 

Nun sind sie am Vogelneste,

wärmen diese kleine Schar.

Dieses Zwitschern, diese Freude,

neues Leben hier und da.

 

Käfer, Bienen, Schmetterlinge

tanzen heut im Sonnenschein.

Jedes Tier und jedes Kindlein,

braucht ihn stets zum fröhlich sein.

© ChT

 

 

Sommerwiese

 

Bist du mal entlang gegangen

träumend durch den Sonnenschein,

wenn die kleinen Vöglein sangen,

durch die Wiesen ganz allein?

 

Sahest du der Gräser Vielfalt,

pflücktest du dir einen Strauß?

Atmetest den Duft der Freiheit

wenn sie standen dann im Haus.

 

Wenn die Käfer munter krabbeln

auf und nieder an dem Gras.

Und die Bienen fröhlich summen

sag wem macht das keinen Spaß?

 

Mäuslein äugt aus seinem Loche

schnuppert in den Tag hinein.

Eine Grille stimmt ihr Liedchen

damit du dich kannst erfreun.

© ChT

 

 

 

 

Sommers Abschied

 

Sommer lässt sein zartes Band,

über unsre Felder wehen.

Reicht dem Herbst schon leicht die Hand,

Nebel in den Wiesen stehen.

 

Morgens fröstelt uns, der Wind,

zaust uns neckend an der Haaren.

Erste Blätter färben sich,

Ernte wird schon eingefahren.

 

Erntefest und Kirmes gar,

laden ein zum frohen Tanze.

Drachen steigen himmelwärts,

nicken lustig mit dem Schwanze.

 

Schwalben wolln gen Süden ziehn,

machen sich bereit zur Reise.

In der Ferne ahnt man schon,

eine erste Weihnachtsweise.

© ChT