Altweibersommer

 

Spinnenfäden zart gewebt

glitzern in der Mittagssonne.

Wer im Wald vorüber geht,

für den ist es eine Wonne.

 

Hängst du selber einmal fest,

hast ein Spinnweb im Gesicht,

lächel nur und wisch es fort

Herbstes Schönheit ist´s die spricht.

 

Zauberhaft wenn bunte Blätter

leuchten wie mit Gold versetzt,

doch ganz plötzlich hörst du´s rascheln,

Igel baut sein Winternest.

 

Herbstzeit, sie ist voller Freude

wenn du die Natur genießt.

Wenn im Schein der Abendsonne,

eine letzte Rose sprießt.

 

Streif verträumt durch Wald und Heide

bind dir einen bunten Strauß.

Fange ein die Sonnenstrahlen

und nimm beides mit nach Haus.

© ChT

 

Der Herbst beginnt

 

Leise fallen bunte Blätter

etwas kühler weht der Wind.

Kommt wir wollen Eicheln sammeln,

dass das Basteln uns gelingt.

 

Ob Kastanien oder Eichel,

alles kann ein Kind erfreun,

baut man Schweinchen oder Igel

kann die Welt sehr lustig sein.

 

Einen Drachen steigen lassen,

das macht wohl den größten Spaß.

Kommt dann ein Regenschauer

werden wir auch manchmal nass.

 

Hagebutten und Holunder

sammeln wir für unsern Tee

schmerzt dir dann der Hals im Winter

trinkst du ihn tut’s nicht mehr weh.

 

Birnen, Äpfel und auch Nüsse

lagern wir im Keller ein.

In so mancher Abendstunde

wollen wir uns dran erfreun.

© ChT

 

 

Der Herbst ist schön

 

Der Herbst ist eine schöne Zeit

lässt bunte Blätter schweben,

er bringt uns Freude vielerlei,

manch Fest gibt´s zu erleben.

 

Kartoffelfeuer, Bauernmarkt,

die Drachen steigen lassen.

Zu Halloween und Martinstag,

erlebst du lust´ge Sachen.

 

Zu Hause wird´s gemütlich dann,

bei heißer Schokolade,

mit Märchenstund  und Fröhlichkeit

ist es auch drin nicht fade.

 

Tobt auch der Sturm um unser Haus

und Regen klopft ans Fenster.

Wir lachen übers Sturmgebraus

und seine Herbstgespenster.

© ChT

Herbstanfang

 

Bunt färbt sich schon mancher Baum,

Erika am Waldessaum,

lässt uns jetzt den Herbst schon ahnen,

Vögel ziehen ihre Bahnen.

 

Sammeln sich zum Flug bereits

um die kalte Winterszeit,

fern im Süden zu verbringen

werden dort ihr Liedchen singen.

 

Pilze sind jetzt viel zu sehn,

Hagebutten wunderschön,

mal als Tee, mal Marmelade

das wir uns daran erlaben.

 

Auch im Garten mancher Baum,

steht jetzt voller süßer Pflaum.

Birnen, Nüsse auf dem Teller,

die Kartoffeln sind im Keller.

 

Ja der Herbst nun bald beginnt,

da freut sich ein jedes Kind,

auf die nahe Weihnachtszeit,

viele Wünsche stehn bereit.

© ChT

 

Erntezeit

 

Die kleine Maus, schaut aus dem Loch,

sie spürt der Herbst bricht an,

da huscht sie schnell auf`s Feld hinaus

und sammelt was sie kann.

 

Der Hamster macht es ebenso,

er trägt so viel er kann,

an Vorrat in den Bau hinein,

der Winter fängt bald an.

 

Frau Eichhorn legt so manche Nuss,

als Wintervorrat an,

dann kuschelt sie sich in ihr Nest,

und fängt zu schlafen an.

 

Der Igel hat ein Blätterhaus,

zum Winterschlaf erkoren,

ein Apfel ist sein Leibgericht,

den Peter grad verloren.

 

Wir Menschen sind da besser dran,

zu jeder Jahreszeit,

ist alles da im Überfluss,

nicht nur zur Erntezeit.

© ChT

Herbstzeit

 

Vögel ziehn gen Süden,

des Sommers Zeit sich neigt.

Mit einem zarten Lächeln

der Herbst sich langsam zeigt.

 

Die Farbe und den Pinsel

nimmt er sich jetzt zur Hand

und schreitet recht vermessen

durch unser ganzes Land.

 

Mal spritzt er einen Tupfer

der Birke ins Gesicht,

doch trifft er einen Ahorn

spart er mit Farbe nicht.

 

Hat er die Farbe reichlich,

in Wald und Flur verteilt,

dann rüstet er zur Reise

ins Nebelreich er eilt.

 

Dort legt er sich zur Ruhe,

bis dann im nächsten Jahr,

er wieder froh durchs Land zieht,

ein Maler wunderbar.

© ChT

 

Ich liebe den Herbst


Ich liebe den Herbst, wenn die Winde wehn,
wenn Blätter rascheln beim spazieren gehen,
wenn am Morgennebel die Straßen bedeckt,
und mich früh auch mal ein Regen weckt.

Ich liebe den Herbst mit dem Bauernmarkt,
mit Trauben, Nüssen und Birnen gar,
mit Winden, die Drachen steigen lassen,
dabei ein fröhliches Kinderlachen.

Ich liebe den Herbst mit Kartoffelfeuern,
mit Martinstag und Laternenleuchten.
Ich liebe in sanfter Dämmerstunde,
zusammen zu sitzen in gemütlicher Runde.

Der Herbst ist eine schöne Zeit,
wenn man sich an seinen Farben erfreut,
sich den Wind um die Nase wehen lässt,
und gemeinsam feiert das Erntefest.
© ChT

Maler Herbst

 

Maler Herbst schwingt seinen Pinsel,

fleißig teilt er Farbe aus.

Lass den Blick ins Weite schweifen,

geh in die Natur hinaus.

 

Nimm dir Zeit, im Wald zu wandern,

sieh die Pracht des Laubes an.

Hier kannst du so recht entspannen,

nach des Tages Hektik dann.

 

Auch der Herbst hat schöne Tage,

und der Farbenpracht soviel.

Friede in des Waldes Stille,

ihn genießen sei dein Ziel.

© ChT

 

Herbst

 

Der Herbst, er kommt mit Sturmgebraus,

es pfeift an alle Ecken,

die Blätter weht er bunt vom Baum

und möcht uns immer necken.

 

Die Nebelschleier ziehn daher,

gespenstisch anzusehen,

man hört der Blätter rascheln nur,

wenn wir spazieren gehen.

 

Die Pilze recken ihren Kopf,

du kannst sie kaum verfehlen,

die Hagebutte lockt in Rot,

zum Mus kannst du sie wählen.

 

Die Vögel ziehn gen Süden nun,

das Jahr ist fast vergangen,

die Äpfel siehst du hoch am Baum,

mit roten Wangen prangen.

 

Beim Erntefest mit Spiel und Tanz,

dankst du für manche Gaben,

die auf dem Tisch zu finden sind,

du kannst dich ran erlaben.

© ChT

Veränderte Welt

 

Schmetterlinge im Oktober,

Bäume zeigen sich im Grün.

Wollen denn in diesem Jahre,

Vögel nicht gen Süden ziehn.

 

Eicheln hängen fest am Baume,

Buckeckern geht´s eben so.

Sonnenschein fast wie im Sommer,

bunter Herbst wo bleibst du nun?

 

Gerne sehn wir immer wieder

leuchtend hell den Sonnenschein.

Doch wir fragen uns voll staunen,

soll es so jetzt immer sein?

 

Kaltes Wetter, trübe Tage,

haben wir so gar nicht gern.

Darum könn´ sie gerne bleiben,

lange, lange uns noch fern!

© ChT

Apfelernte

 

Ein Apfel hängt am Baume

und denkt in seinem Traume,

wie schön der Sonnenschein.

Dort reift er unversehens,

die Zeit, sie wird vergehen,

er wird zur Ernte reif.

Nun hängt er an dem Baume,

mit Backen rot gemalt.

Ein Junge kommt gegangen,

er sieht den Apfel prangen

und kann nicht widerstehn.

Er pflückt ihn von dem Baume,

aus ist des Apfels Traume.

Wir wünschen ‚Guten Appetit‘.

© ChT

Blättertanz

 

Bäume ziehn ihr Festkleid an,

zeigen sich in ihrer Pracht.

Wind spielt heute auf zum Tanz,

Sonne hell vom Himmel lacht.

 

Blätter wirbeln durch die Luft,

drehen sich im lust´gen Tanze.

Welche Freude, welche Lust

eitel Wonne ist das Ganze.

 

Seht die alte Linde an,

helles gelb die Zweige zieret.

Dort der Ahorn steht ganz bunt,

weil er alle Farben liebet.

 

Die Kastanie hält ihr grün

möglichst lange in den Zweigen.

Eiche zieht sich rostbraun an

Jeder will sich schön heut kleiden.

 

Ist er aus, der Blättertanz,

bleiben sie am Boden liegen.

Träumen unterm Schnee versteckt

wie sie bunt einst, konnten fliegen.

© ChT

 

 

Der letzte Tanz

 

Der Wind zieht durch die Bäume

und säuselt leis dabei:

„Kommt mit, ihr bunten Blätter,

wir spielen Ringelrei.

 

Der Sommerwind, er zauste,

euch manches Mal im Haar.

Doch ihr ward fest am Baume

und trotztet ihm fürwahr.

 

Drum kommt, jetzt dürft ihr tanzen,

folgt mir in freiem Lauf,

die Welt will ich euch zeigen,

fast bis zum Himmel rauf.“

 

Die Blättlein folgen willig,

in ihrem bunten Kleid.

Sie lösen sich vom Baume,

denn es ist höchste Zeit.

 

Sie drehen sich im Reigen,

es ist ein frohes Spiel,

geht dann der Tanz zu Ende,

ist Ruhe nur ihr Ziel.

 

Sie decken sanft die Erde,

ein Schutz zur Winterzeit.

Ein Bettlein für den Igel,

wenn´s bald dann heftig schneit.

© ChT

 

 

Nebel

 

Nebel  durch die Felder zieht,

Nebelschleier deckt die Straßen.

Heute singt der Herbst sein Lied,

Nebel deckt die kleinsten Gassen.

 

Grau in Grau wohin man blickt,

trübe wird auch das Gemüt.

Erster Reif liegt auf dem Rasen,

kühl schon manches Lüftchen zieht.

 

Kaum sieht man die Hand vor Augen,

hört nur was umher geschieht,

doch schon bald, man kann`s  kaum glauben,

du die Sonne strahlen siehst.

 

Dann ist es noch fast wie Sommer,

Sonne bringt noch Wärme mit,

du sitzt auf der Bank im Blauen

und ein Vogel singt sein Lied.

© ChT

 

Novemberregen

 

Trübe der November blicket,

frösteln tut´s uns so beim gehen,

still und mutlos rinnt der Regen,

Sonne lässt sich gar nicht sehn.

 

Nicht mehr lang, da geht ein Leuchten,

durch die trübe Jahreszeit,

heut jedoch will sich nicht zeigen,

was so manches Herz erfreut.

 

Feuchtigkeit und Nebelschwaden,

drücken uns so tief´s nur geht,

nirgends nur das kleinste Lächeln,

Wind uns um die Nase weht.

 

Doch lass dich nicht unterkriegen,

Christkind ist ja nicht mehr weit,

bald die Kerzen hell erstrahlen,

denn nun kommt die Weihnachtszeit.

© ChT