24.06.2017

 

Kinder wie die Zeit vergeht.

 

Man kann es kaum fassen wie schnell die Zeit vergeht! Geht es Ihnen, öiebe Leser nicht ebenso. Was ist schon die Zeit einer Woche? Sogar Monaten rennen an uns vorüber, dass wir nur bedauern können, wie die Zeit eilt. Ja, vielleicht liegt es auch daran, dass unsere Tage einfach ausgefüllt sind. Noch 6 Monaten und wir haben Heilig Abend. Kaum zu fassen?!

Aber die Zeit rennt nicht nur, sie hat sich auch mächtig gewandelt. Vor ein paar Tage dachte ich an meine Großmutter väterlicherseits. Sie lebte bei uns und war in meiner frühen Kindheit eine Frau Ausgang 60. Schwer hatte sie in der Landwirtschaft arbeiten müssen. Zwei Kriege überstanden und zwei Männer durch diese Kriege verloren. Ich kenne sie nur als gebrochene alte Frau, dabei wurde mir klar, sie war damals so alt wie ich heute. Wenn ich das Vergleiche kann man es kaum fassen wir die Zeit vergeht und sich ändert. Meine Woche ist an drei Tagen mit Ehrenämtern ausgefüllt. Dann meine zahlreichen Hobbys und viel gemeinsamer Zeit mit meinem Mann. Versuchen Sie doch auch einmal einen solchen Rückblick in ihre "Geschichte". Es lohnt sich.

 

17.06.2017

 

Woran glaubst du ?

 

Jeder von uns hat im Laufe der letzten Tage das Thema der ARD Themenwoche mehrmals gehört, in Sendungen, Nachrichten usw. Wie interessantes war dabei zu erfahren.  Die Vielfältigkeit des Wortes "Glaube" trat dabei in den Vordergrund. Glaube ich an einen Talismann oder an einen Schutzengel, der jedoch nur eine Glasfigur ist ohne Verbindung zu Gott. Glaube ich an Freitag den 13. oder eine schwarze Katze die meinen Weg kreuzt? Oder weiß ich mit dem Wort "Glaube" etwas anzufangen und meine Jesus, Gott, die Dreifaltigkeit. Oder auch wie in der katholischen Kirche, in der man zusätzlich an Heilige und die Mutter Gottes glaubt. Viele Möglichkeiten des Glaubens gibt es. Ich halte mich ganz schlicht und einfach an unser Glaubensbekenntnis. An die Liebe Gottes, der uns seinen Sohn sandte, der unser Leben in seiner Hand hält und zu dem ich jederzeit im Gebet kommen kann. Ich wünsche Ihnen, sich einmal Zeit zu nehmen und über Ihren Glauben nachzudenken.

 

10.06.2017

 

Sommer, Sonne und Erholung

 

Das ist es, was wir in diesen Monaten suchen, und wenn wir Glück haben, auch finden. Dies hängt nicht unbedingt davon ab wie weit ich mich von meinem Heimatort entferne, sondern viel mehr davon, wie ich den Sommer genießen kann. Erfreue ich mich daran wie auf meinem Balkon oder in meinem Garten die Blumen blühen? Kann ich die Natur die mich umgibt noch wahrnehmen und  täglich neu staunen.

Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung wenn er das Wort Erholung hört. In den 20er Jahren des letzten Jahhunderts fuhren besser gestellte Familien in die Sommerfrische. Meist mit eigenem Dienstpersonal. In den Kriegsjahren, war Urlauf oder Sommerfrische wohl eher ein Fremwort. Heute gönnen sich die meisten Menschen unserer Bevölkerung einen Urlaub oder mehrere im Jahr.  Ganz gleich wo es dem Einzelnen am besten gefällt, im Garten oder in der Südsee, ich wünsche allen meinen Lesern eine erholsame Sommerzeit.

 

02.06.2017

 

Frohe Pfingsten

 

Ich wünsch dir Frohe Pfingsten

wenn früh der Glocke Klang,

führt deinen Weg zur Kirche,

mit frohem Lobgesang.

 

Ich wünsch dir Frohe Pfingsten,

Posaunen schallen weit,

drum bringe deinem Schöpfer.

 von Herzen Lob und Preis.

 

Ich wünsch dir Frohe Pfingsten,

mit ganz viel Sonnenschein,

er mög` an diesem Festtag,

dir tief im Herzen sein.

 

Ich wünsch dir Frohe Pfingsten,

mit Ruhe und viel Zeit,

genieß die schönen Tage,

die Sorgen schiebe weit.

 

Ich wünsch dir Frohe Pfingsten

voll Frohsinn um dich her,

sieh wie die Blumen sprießen,

gleich einem ganzen Meer.

(c) ChT

In diesem Sinne wünsche ich allen Gästen ein frohes und gesegnetes Pfingstfest

 

27.05.2017

 

Es grünt und blüht

 

Wie sieht es derzeit in ihrem Garten aus? Ach, sie haben keinen Garten? Dann geht es ihnen so wie uns. Aber eins haben wir und genießen es täglich, und das ist unser schöner Satdpark. Ein singen und zwitschern, eine Farbenpracht und Vielfalt, wie es schöner kaum sein kann und eine Bank ist immer frei für eine kleine Pause, denn in unserem großen, weitläufigen Park gibt es reichlich davon. Heute entdeckten wir die ersten Mohnblumen, voll geöffnet dem Licht der Sonne. Sind es keine großen Blumen, so sind es die kleinen Freuden am Wegesrand. Mehr Freude könnten wir an einem Garten auch kaum haben und das ganz ohne bücken. Meine eigene kleine Pflanzenwelt, haben wir uns an den Fenstern geschaffen. So können wir uns im Freien und drinnen an der Blütenpracht des Sommers erfreuen. Das wünsche ich auch ihnen, liebe Leser. Danken wir Gott für seine Schöpfung.

 

19.05.2017

 

Konzert gratis

 

Wie schön ist es doch, wenn man für einen kleinen Obolus am Ausgang, gerade ein Konzert erleben durfte. Bei uns in der Kirche, mit großartiger Akustik, dürfen wir dies mehrmals im Jahr erleben. Aber können wir nicht dankbar sein, wenn wir täglich ein pures Gratiskonzert aus unterschiedlichsten Kehlen, in den schönsten Tönen erleben dürfen, und das sogar noch täglich. Wie meine momentane Startseite schon zeigt, singt und klingt es momentan in lautem Jubel in unserem Stadtpark. Wir genießen es und können nicht genug davon bekommen und danken unseren gefiederten Sängern von ganzem Herzen für diese täglichen Konzerte. Diesen Genuss des Frühlings wünsche ich auch Ihnen.

 

12.05.2017

 

Muttertag

 

Sind es nicht die schönsten Erinnerungen die wir haben, wenn wir an unser Elternhaus denken. Als Kind kann es sein, dass wir vieles nicht verstehen, manches braucht Jahre und Jahrezehnte, braucht das eigene gereift sein, bis man sagen kann, ich verstehe die Handlung meiner Mutter. Ja, heute kann ich manches Nachvollziehen. Denn auch eine Mutter ist keine funktionierende Maschine, auch sie ist ein Mensch mit Vergangenheit, Erlebnissen und Gegenwart, aus der sich dann manches anders entwickelt, als man es sich als Kind gewünscht hat oder es verstehen konnte. Und doch ganz gleich, wie unsere Kinderjahre verliefen, eins wird bleiben, das ist die Liebe zu unserer Mutter. Für viele ist dies nur noch Erinnerung. Nicht wieder zu holen, nicht wieder zu erleben und das ist es, was wir im Leben nie vergessen sollten. Unsere Mutter gab ihr Bestes für uns, und dafür wollen wir ihr danken und nicht nur am Muttertag.

 

05.05.2017

 

Das Wetterhaus

 

Wer kennt es noch, das Wetterhaus? Ja, wie ich sah, gibt es auch heute noch Wetterhäuser, aber kaum noch einer spricht von ihnen. Vor ca 60 Jahren sah das anders aus. Fast jeder hatte so ein Wetterhaus und man sah auch fast täglich nach diesem Häuschen. Wollte sehen, wer denn nun heute draußen war. In der heutigen Zeit brauchen wir kein Wetterhaus mehr, ganz gleich ob im Fernsehen, im Internet oder auf dem Handy, überall haben wir das aktuelle Wetter gleich parat. Aber schmeckt es uns immer, so wie es uns angeboten wird? Wohl eher nicht. wenn ich aus dem Fenster sehe. Was haben wir schon alles erforscht und entdeckt. Täglich kommt etwas Neues hinzu. Aber beim Wetter.... da sind wir machtlos und müssen es immer noch so nehmen wie es kommt. Nur gut, das wir Menschen nicht überall unsere Finder im Spiel haben und es noch einen gibt, der alles lenkt.

 

29.04.2017

 

Walburgisnacht

 

Wenn wir so zurück denken ins Mittelalter, ließen die 'Hexen' noch so manchem Menschen noch einen Schauer über den Rücken laufen. Heute können wir nur herzhaft darüber lachen. Trotzdem war es für die sogenannten Hexen ein schweres Leben. Ein wenig Kräuterkunde und Hilfsbereitschaft genügte bereits als Hexe hingerichtet zu werden. Oft merken wir es gar nicht wie schnell die Zeit in ihrem Wissen voran schreitet. Und doch ist die Welt noch lange ncht erforscht und wir können immer nur staunen, wenn Forscher wieder eine neue Entdeckung bekannt geben. Ich kann diese Menschen nur bewundern, die sich über Jahre und Jahrezehnte nicht entmutigen lassen um in der Medizin oder Naturforschung weiter zu kommen. Freuen wir uns an der Walburgisnacht, auch wenn sie heute bei uns nur ein Lächeln erzeugt. Aber vergessen wir auch nicht die, die vor Jahrhunderten als Hexen verfolgt wurden.

 

Hexenküche

 

Kräuterküche – Hexenmeister,

tausend Düfte ziehn ins Weite,

hier ein Tränklein für die Seele,

dass auch ja kein Kräutlein fehle.

 

Dort ein Wickel für den Bauch

heiße Dämpfe tun es auch.

Kräutelein, oh welche Wonne,

ihr gedeiht in Wind und Sonne.

 

Eure Kraft soll Wunden heilen,

wollen schnell zur Ernte eilen.

Bringen einen großen Strauß,

heute mit in unser Haus.

 

Dann wird getrocknet und gekocht,

ein Lexikon füllt´s Wissensloch.

Ein Duft verbreitet sich durchs Haus,

wir halten einen Hexenschmaus.

© ChT

 

 

21.04.2017

 

Heimat

 

Haben Sie sich schon einmal Gedanken um die Heimat gemacht, oder nehmen Sie es so wie es kommt? In der Unterstufe lernten wir in den 50erJahren ein Lied "Unsre Heimat..." Hier wird aufgezählt was alles zur Heimat gehört. Bis zu meinem 50. Lebensjahr war ich der Meinung, das dies nur ein Ort für mich sein kann. Der Ort in dem ich meine Kinderjahre erlebte, wo ich später meine Kinder bekam und groß zog. Dies hat sich jedoch seit einigen Jahren geändert. Als ich in den Ruhestand ging fühlte ich mich hilflos und verloren. Dieser Ort in dem wir seit mehreren Jahren wohnten, und der für mich nur "Schlafstadt" war, da ich weit entfernt meinen Arbeitsort hatte, gab mir so gar nichts. Dies änderte sich in einem Gespräch. Ich lernte erfahren, das ich es bin die diesen Ort nicht annimmt, weil ich meinem "Heimatort" nachtrauerte. Endlich konnte ich auch meinen 2. Heimatort annehmen. Er wird mir nie den ersten ersetzen, aber auch er ist ein Stück Heimat geworden. Und wie ist das bei Ihnen? Eine gute Woche wünscht Christina

 

16.04.2016

 

Gesegnete Ostern !

 

'Freut euch, freut euch, ostern ist da!

Christus ist auferstanden, freut euch in allen Landen!'

So begrüßten wir uns zum Osterfest im Kindergarten. Es wurde im Wechselgesang gesungen, und bereitete allen viel Freude. Viel Freude bereiotete bereits das Einüben dieses kleinen Verses mit den Kindern, da es bereits die Vorfreude auf das Fest steigerte. Damals hatten die Kinder noch Freude an einem Osterhasen aus Schokolade oder einem Osternnest, welche wir dann am Mittwoch nach Ostern im Freien suchten.

Auch Ihnen wünsche ich ein gesegnetes Osterfest und viel Freude an diesem Tag.

 

12.04.2017

 

Unter dem Kreuz

 

Das Osterfest steht direkt vor der Tür. Noch befinden wir uns in der Passionszeit. Der schwersten Zeit auf Jesu Weg auf Erden. Er wurde verhöhnt, gegeiselt und ans Kreuz geschlagen, alles aus Liebe zu uns. Um Uns den Weg zum ewigen Leben zu öffnen. Was hat sich geändert in diesen 2000 Jahren? Wie reagieren wir heute auf Jesus? Die gestrigen News zeigten es mir. Auch heute, in einem christlich regierten Land, entscheiden wir uns gegen Jesus, indem wir das Tragen von Kreuzketten, das Symbol der Christenheit im Beruf verbieten. Wo sind wir hingekommen, das wir so etwas zulassen? 'Kreuz auf Jesu Schjultern' singen wir heute und morgen in den Gottesdiensten. Auch heute legen wir es noch auf Jesu Schultern und haben nicht den Mut uns zu ihm zu bekennen. Ist das nicht traurig? Auf alle Fälle sollten wir einmal darüber nachdenken, ob uns das C in unserer Regierungspartei noch gut zu Gesicht steht oder ob es nur geheuchelt ist?

 

Weltoffen heißt, nicht sich ducken,

 heißt aufeinander zuzugehn.

Weltoffen heißt, miteinander leben,

heißt nicht, eigenen Glauben aufzugeben.

Weltoffen heißt, Frieden für uns alle,

kein Kind, dass mehr an Hunger stirbt.

Weltoffen, doch nicht für alle,

dem Terror wird das Handwerk gelegt.

 

07.04.2017

 

Alle unter einen Hut

 

In der vergangenen Woche brachte das Fernsehen einen Beitrag über eine Theologin, die versuchen will Christen aller Religionen unter einen Hut zu bringen. Wäre das nicht schön? Utopie oder möglich? Sind wir nicht alle Gottes Geschöpfe und haben nur EINEN himmlischen Vater?! Und doch versuchen x Religionen zu meinen den einzig richtigen Weg des Glaubens gefunden zu haben. Ja, es geht soweit, das seit Jahrhunderte Kriege des Glaubens wegen geführt werden. Bis jetzt kämpft sich diese Theologin noch durch Pragrafen und Formularen aber sie war zuversichtlich, noch in diesem Jahr ein Gotteshaus für alle Religionen öffnen zu können. Sicher sind sie, liebe Leser, ebenso gespannt wie ich. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein harmonisches Miteinander für die kommende Karwoche.

 

31.03.2017

 

Ich glaube

 

Ich glaube, dass Gott seinen Sohn in die Welt sandte,

zu unserer Rettung.

 

Ich glaube, dass Jesus nicht nur aus Gehorsam, sondern auch aus Liebe

zu uns Menschen, den Kreuzestod auf sich nahm.

 

Ich glaube, dass wir immer ein offenes Ohr bei unserem himmlischen Vater finden,

wenn wir im Gebet zu ihm kommen.

 

Ich glaube, dass unsere Verfehlungen durch Jesu Blut vergeben sind,

wenn wir sie vor ihn bringen.

 

Ich glaube, dass wir vereint mit ihm, das Himmelreich sehen werden.

 

Ich glaube, dass die Liebe, die uns alle verbindet,

uns diesen Weg gebahnt hat.

 

Dafür danke ich dir, Herr mein Gott.

© ChT

 

25.03.2017

 

Fastenszeit

 

Wie halten Sie es eigentlich mit der Fastenszeit? Manche halten sich ganz streng daran, z. B. mit dem Ramadan. Mir gefiel in dieser Woche ein Spruch sehr gute den ich las "Es gibt kein 11. Gebot, dass uns verbietet Süßes oder Fett zu essen. Das gesamte Jahr bewusst zu essen, vitaminreich zu kochen, ist um vieles wichtiger" Dem kann ich mich nur anschließen. Was mir wesentlich besser gefällt, das jährliche Motto des Fastenskalenders, wie z.B. in diesem Jahr "Augenblick mal-Sieben Wochen ohne sofort"

Lassen wir uns nicht ständig unter Druck setzen, von den verschiedensten Menschen ganz gleich ob privat oder beruflich. Da einmal Nein sagen zu können, ist oft mal viel wichtiger als das leibliche Fasten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Woche mit ein paar Minuten Zeit, für sich selbst.

 

17.03.2017

 

Unter Gottes Segen

 

Gingen früher die Kinder aus dem Haus, spendete der Vater ihnen seinen Segen. Heute kennen wir dies eigentlich nur noch als Abschluss des Gottesdienstes. Aber ist es nicht ganz gleich, in welchem Jahrhundert wir leben, ohne Gottes Segen durch den Tag zu gehen, wünschte ich keinem. Aber wie ist es mit denen die gar keinen Wert auf Gottes Segen legen? Das Wort Gottes ist in unserer Welt bedauerlicher Weise sehr in den Hintergrund gerückt. Wenn wir auch am Sonntag nach dem Gottesdienst nie in die Woche ohne Gottes Segen gehen, so ist es doch wichtig, dass diese gute Sitte, wieder in unseren Familien Einzug halten würde. Unsere Lieben sind uns wichtig. Sollte es da nicht auch unser Anliegen sein, sie in Gottes Schutz zu wissen? So wünsche ich uns allen einen gesegneten Tag und eine gesegnete Woche.

 

10.03.2017

 

Reformation

 

Reden wir von der Reformation, dann verbinden wir das mit Martin Luther, der unweigelich viel für das deutsche Land geleistet hat. Leider werden die vielen, wenn auch in manchen Dingen etwas anders denkenden, religiösen Revolutionäre vergessen. Sehen wir einmal bewusst ins Mittelalter und nehmen uns etwas Zeit dafür, dann tauchen immer mehr Menschen dieser Zeitepoche auf, die ihr Leben einsetzen um eine Umwälzung zu erreichen. Das Mittelalter eine Zeit in der die Leibeigenschaft noch zum Alltag gehörte, ebenso wie die Unterdrückung der Bauern. Viele suchten nach dem Weg, der Veränderung bringen sollte, und doch den Glauben immer im Blickpunkt behielten. Nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern gleichzeitig, erhoben sich die Menschen für eine Reformation. Ob Männer oder Frauen, die sich für ein menschenwürdiges Leben in Verbindung mit dem christlichen Glauben einsetzten, sollten nicht vergessen werden.

 

04.03.2017

 

Weltgebetstag 2017

 

Gestern Abend erlebten wir den Weltgebetstag 2017 in unserer ev. Gemeinde. Ein gelungener, großartiger Ökumenischer Abend, an dem allen Konfessionen an einem Tisch saßen. Einer gemeinsam gestalteten Andacht folgte ein gemeinsames Mahl  bei dem philippinische Köstlichkeiten angeboten wurden. An diesem Abend erfuhren die Teilnehmer viel über das Leben der philippinischen Frauen sowie über das Inselland und man fragt sich, warum Ökumene nur so selten funktionieren kann. In unseren Gemeinden geht dies sehr gut, auch das Jahr über und nicht nur an diesem Tag. Warum nur kann es da keine Einigung im Großen geben? Wie stark könnte die Kirche sein, in Einigkeit. Ich meine, es lohnt sich darüber einmal nachzudenken.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gesegnete Woche.

 

25.02.2017

 

Das Los der Frauen

 

Seit meiner Jugend lese ich gerne Bücher mit historischen Themen. Seit einem Jahr bevorzugt Themen der Reformation um mich einerseits zu bilden, andererseits Anregungen für meine Bibelarbeit zu sammeln. Immer wieder erkenne ich wie viel ich nicht weiß und freue mich über hinzu gelerntes. Wie allgemein bekannt war die Rolle der Frau im Mittelalter bis hin zum 19. Jahrhundert nicht gerade das was sich Frau wünschte. Bereits Katharina von Bora zeigte vor 500 Jahren, dass sie gegen den Strom ihrer Zeit in der Lage war Beruf (sie unterhielt in leitender Position ein Wohnheim für Studenten uvam.), gleichzeit brachte sie 6 Kinder zur Welt und kümmerte sich um die Familie.

In dieser Woche wurde ich angeschrieben von einer bekannten Fernsehzeitung, einen Beitrag über die Zeit 60er/70er Jahre zu schreiben. Thema: "was war besser". Wieder fiel mir die Rolle der Frau ein. Damals (Zeit als meine eigenen 4 Kinder klein waren) konnte ich gut Beruf und Familie unter einen Hut bringen. Heute ist dies den Müttern kaum möglich, weil sie Angst um ihren Arbeitsplatz haben müssen, wenn die Kinder einmal krank sind. Ich muss an die Zeit Katharinas denken und stelle fest, dass sich auch heute die Frauen mächtig durchsetzen müssen, wenn sie akzeptiert werden wollen.

 

17.02.2017

 

Erstes Ahnen

 

Kommen wir jetzt an manchen Kleingärten vorüber, könnten wir bereits in windgeschützten Ecken, den Frühling entdecken. Erstes ahnen macht sich breit in uns und die Vögel zwitschern es von den Zweigen.

"Der Frühling kommt. Er ist nicht weit."

Selbst der letzte in seinem Kämmerlein erkennt es an den längeren Tagen. Es ist eine Freude, nach hartem Winter das Erwachen der Natur zu erleben. Geht es uns nicht ebenso? Wir bekommen wieder neue Kräfte, Sehnsucht nach der Natur, nach Spaziergängen in Wäldern und Parks zieht bei uns ein und drängt uns danach unseren Wünschen nachzugeben. Gewiss, ein wenig müssen wir noch warten. Aber bald wird es in allen Farben neues Leben und neues Blühen geben. Darauf dürfen wir uns freuen. 

 

11.02.2017

 

Die Liebe und Valentin

 

Alljährlich erleben die Blumenläden am 14.02. Hochkonjunktur. Kann es denn etwas Schöneres geben, als gute Einnahmen. Wer aber denkt noch an den Ursprung dieses Tages? Einst gab es zwei Heilige. Zum einen, den Valentin von Rom, einem Priester, der Trostsuchenden in Partnerkrisen gerne half und auch manchmal eine Blume schenkte, des weiterem verstieß er gegen das Verbot von Kaiser Claudius dem II. und traute Paar mit christlichem Segen. Dafür wurde er enthauptet. Zum anderen gab es  Valentin von Terni aus dem 3. Jahrhundert, der ebenfalls als Märtyrer starb. Beide vereinte in ihrem Handeln die Liebe für die Menschen. Das ist auch heute noch so geblieben. Der 14. Februar ist Tag der Liebe, der Liebenden und hoffentlich nicht nur um mitzutun und den Blumenhandel verdienen zu lassen, sondern aus wahrer Liebe.

 

31.01.2016

Endabrechnung

 

Alljährlich wird im Februar die Jahresendabrechnung für Strom bei uns fällig. Man überlegt, ist man mit dem Verbrauch hingekommen oder wird eine Nachzahlung fällig. Die Überraschung kommt mit dem Schreiben des Energieanbieters. 

Wie ist das aber mit der Endabrechnung unseres Lebens? Sind noch Beträge offen, die wir zu zahlen haben oder ist bereits alles beglichen? Wie gut haben wir es doch, da wir einen Fürsprechenrbei unserem Vater im Himmel haben. Ganz gleich wie hoch die Endsumme ausfällt, sie wurde längst beglichen. Beglichen von unserem Fürsprecher, Jesus am Kreuz. Er lud all das was auf unserer Endabrechnung schwer ins Gewicht fallen könnte auf sich und beglich es mit seinem Tod und seiner Auferstehung. Geht es uns nicht gut, das wir uns um die Endabrechnung unseres Lebens keine Gedanken machen müssen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gute Woche.

02.06.2017

Frohe Pfingsten

 

 

Ich wünsch dir Frohe Pfingsten

wenn früh der Glocke Klang,

führt deinen Weg zur Kirche,

mit frohem Lobgesang.

 

Ich wünsch dir Frohe Pfingsten,

Posaunen schallen weit,

drum bringe deinem Schöpfer.

 von Herzen Lob und Preis.

 

Ich wünsch dir Frohe Pfingsten,

mit ganz viel Sonnenschein,

er mög` an diesem Festtag,

dir tief im Herzen sein.

 

Ich wünsch dir Frohe Pfingsten,

mit Ruhe und viel Zeit,

genieß die schönen Tage,

die Sorgen schiebe weit.

 

Ich wünsch dir Frohe Pfingsten

voll Frohsinn um dich her,

sieh wie die Blumen sprießen,

gleich einem ganzen Meer.

(c) ChT

In diesem Sinne wünsche ich allen Gästen ein frohes und gesegnetes Pfingstfest

21.01.2017

Freude tanken

 

Wie macht man das, fragen Sie sich jetzt vielleicht, liebe Leser. Gerade in der Winterzeit ist dies sehr wichtig für unsere Psyche und doch übersehen wir immer wieder die schönsten Momente, die uns die Natur bietet, weil wir viel zu sehr in unsere Gedanken, in unseren täglichen Stress vertieft sind. So erlebten wir in dieser Woche einen wunderschönen Sonnenuntergang. Ganz einfach aus dem Wohnzimmerfenster. Wir stehen dann und staunen und genießen diese Momente. Auch das Betrachten von Urlaubsfotos des vergangenen Jahres können solche Momente hervorrufen. Werden auch Sie zum Freudesucher, überlegen Sie, wo Sie solche Momente für sich ganz persönlich finden könnten. Vielleicht auch bei guter Musik. Für die kommende Woche wünsche ich uns allen viele solcher freudigen Momente, die den Alltag erhellen.

 

15.01.2017

Winterzeit

 

Nicht in jedem Jahr ist der Winter gleich, auch wenn es die Jahreszeit wiederholend alle neun Monate aufs neue gibt. In diesem Jahr deckt sich jedoch ein weißes Kleid über das Land. Die Natur kommt zur Ruhe und ich muss gestehen, auch ich komme endlich einmal zur Ruhe und genieße es. Morgen wird der Tannenbaum abgeschmückt und es tut uns leid, dass die schöne Weihnachtszeit vorüber ist. Doch der Winter endet frühestens Ende Februar. Ich wünsche ihnen auch einmal alle Fünfe grade sein zu lassen. Zeit zu finden in sich zu gehen. Zeit zu finden für Gespräche, ein gemeinsames Spiel, ein gutes Buch. In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine schöne, winterliche Woche.

 

06.01.2017

 

Gute Vorsätze

 

Wie halten Sie es eigentlich mit den 'Guten Vorsätzen', liebe Leser? Natürlich gibt es immer wieder im Laufe des Lebens Dinge, die man sich vornimmt. Ob man sie immer realisieren kann, ist eine andere Sache. Jedoch direkt weil jetzt ein neues Jahr begonnen hat, sich etwas vorzunehmen, habe ich mir schon lange abgewöhnt. Wie oft müssen wir erkennen, dass da ein anderer ist, der unser Leben lenkt. Wir planen und hetzen durch unser Leben und dann.. kommt es plötzlich ganz anders. Da kommen Dinge die wir so nicht haben wollten und nicht geplant hatten. Manchmal bekommen wir dadurch viel Zeit um über unser Leben nachzudenken. Ich wünsche Ihnen, liebe Leser, das Ihre Wünsche in Erfüllung gehen für das Neue Jahr.

Ihre/Eure Christina

 

29.12.2016

 

Jahresausklang

 

Das Jahr klingt aus. Was hat es uns gebracht? Nicht immer nur Frohsinn und Heiterkeit, manches Mal auch Sorgen die es zu bewältigen galt. Aber! Mit Gottes Hilfe haben wir auch dieses Jahr gemeistert und können voll Zuversicht an seiner Hand ins Neue gehen. Vertrauen wir dem, der unser Leben behütet und leitet. In diesem Sinne wünschen ich uns allen Frieden, Gesundheit und Gottes Segen für 2017

 

24.12.2016

 

 Weihnacht

 

Welch ein Wort! Welch ein Jubel auf dem Feld von Bethlehem. Aber war da nicht zuerst großes Staunen und Verwunderung? Was wollten die Engel verkündigen fragen sich die Hirten. Zuerst gehen sie einmal und wollen sich selbst überzeugen, was an der Botschaft dran ist. Auch wenn es dann im Laufe von Jesu Leben immer wieder gesagt wird, Er ist Gottes Sohn! So verstehen es die Menschen doch erst viel später, und manch einer gar nicht. Alles was mir nicht sehen und erfassen können, muss deshalb nicht zwangsläufig irreal sein. Jesus ist Gottes Sohn und er ist für uns geboren im Stall von Bethlehem.

Das ist Realität, das ist Gottes Weihnachtswunder für uns.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein gesegnetes Christfest.

 

18.12.2016

 

Die Nacht ist vorgedrungen...

 

Ein Lied von Jochen Klepper, das aus der Adventszeit nicht weg zu denken ist. Nicht nur die tiefe Nach, des Seelenschmerzes in der sich so manch ein Mensch befindet, nein, auch die jahreszeitliche Nacht ist länger wenn wir auf den Heiligen Abend zugehen. Wir warten auf das Licht, das nach und nach den neuen Tag erhellt, jeden Tag etwas mehr. Wobei das größte Licht uns allen aus der Krippe strahlt, durch Jesu Geburt.

So wünsche ich uns allen das Licht des 4. Advent, das uns zur Krippe geleiten möge.

 

10.12.2016

 

Freude schenken

 

Freude kommt oft ganz unverhoff zu uns. In der Kindheit freuen wir uns ganz besonders auf die Weihnachtszeit. Bereits das Öffnen des Kalendertürchens bereitet Freude, hällt es doch täglich eine kleine Überraschung bereit. Hierbei denke ich in erste Linie an selbst gestaltete Adventskalender. An mit Liebe gefüllte Fensterchen. Oder eine liebe Karte, die uns ganz unverhofft erreicht. Die kleinen Freuden das Alltags sind es, die unser Leben bereichern. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gute Ideen und selbst ab und zu eine kleine Freude.

 

04.12.2016

 

Auf dem Weg

 

Wenn wir in einer Stadt wohnen, können wir geraden in der Vorweihnachtszeit vielen Menschen beobachten, die sich auf dem Weg befinden. Sie hasten und eilen mit Geschenken bepackt durch die Straßen, immer mit dem Eindruck etwas zu verpassen. Doch das ist es nicht was uns die Adventszeit vermitteln möchte. Auch Maria befindet sich auf dem Weg, auf dem Weg nach Bethlehem. Nehmen wir uns die Zeit sie zu begleiten. Nehmen wir uns die Zeit bei Kerzenschein, dem anderen zuzuhören. In Erinnerungen zu stöbern und in Gedanken den Weg zur Krippe zu gehen.

 

Advent

 

27.11.2016

 

Wieder geht ein Jahr zu Ende und die Adventszeit beginnt. Die stille, besinnliche Zeit, voller Hektik und Weihnachtsstreß. Oder? Liegt es nicht an uns, was wir aus dieser Zeit machen? Seit einigen Jahren habe ich mir abgewöhnt, in den letzten Wochen nach Geschenken zu hasten. Bereits im Sommer, wenn wir etwas gefällt, dass ich bei meinen Ausflügen oder im Urlaub sehe, wird gekauft und als Geschenk weggepackt. So stehen spätestens in der 2. Dezemberwoche die Päckchen bereit um versandt zu werden. Und... mir, uns, bleibt Zeit für ein Weihnachtsbuch, für gemeinsam zu sitzen beim Kerzenschein, um einen besinnlichen Adventskalender gemeinsam zu genießen. Diese Zeit der Stille kommt uns selbst zu Gute, wenn wir sie zulassen. Das wünsche ich Ihnen liebe Leser, verbunden mit den besten Wünschen für einen gesegneten Advent

 

 

Nebelgrau

 

19.11.2016

 

Nebel

 

Nebel  durch die Felder zieht,

Nebelschleier deckt die Strassen.

Heute singt der Herbst sein Lied,

Nebel deckt die kleinsten Gassen.

 

Grau in Grau wohin man blickt,

trübe wird auch das Gemüt.

Erster Reif liegt auf dem Rasen,

kühl schon manches Lüftchen zieht.

 

Kaum sieht man die Hand vor Augen,

hört nur was umher geschied,

doch schon bald, man kann`s  kaum glauben,

du die Sonne strahlen siehst.

 

Dann ist es noch fast wie Sommer,

Sonne bringt noch Wärme mit,

du sitzt auf der Bank im Blauen

und ein Vogel singt sein Lied.

 

In diesem Jahr blieb uns nicht viel Freude an einem hellen Tag des Novembers. Fast durchgehend von Ende September bis jetzt, Regen, Regen. Diese Zeit ist sehr deprimierend für viele von uns, dann noch die zeitige Dunkelheit. Was mich persönlich immer wieder aufbaut, sind kurze Weihnachtserlebnisse die ich in meinem Bücherschrank finde oder mir pro Jahr 2-3 Bücher leiste, um sie neu hinzu kommen zu lassen. Beizeiten das Deckenlich einschalten, eine Tasse Tee und ein Buch. So wünsche ich auch Ihnen, liebe Leser eine frohe Novemberzeit, trotz Nebel und Regen.

 

 

Erinnerung

 

13.11.2016

 

Gerade im November, dem Monat mit Volkstrauertag und Totensonntag, kommen die Erinnerungen wieder. Oder liegt es an der bevorstehenden Adventszeit? Erinnerungen an die Eltern, an Großeltern und die Dämmerstunden in kleinen Wohnungen, in denen man zusammenrücken musste. Erinnerungen an eine Zeit, da man das Wasser von der Pumpe holte und das Plumpsklo sich weit über den Hof am Stall befand. Eisige Kälte klirrte und hielt sich über einige Monate. Erinnerung... Gedenken an unseren Lieben und ein Dank für all das was sie uns trotz Entbehrung und kargen Zeiten mitgaben, nämlich die Geborgenheit und die Liebe.

Nur die Liebe zählt

 

06.11.2016

Glaube, Liebe, Hoffnung

aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Als ich etwa 10 Jahre alt war, trugen fast alle Mädchen in meiner Klasse Halsketten mit Anker, Kreuz und Herz.

Mit dem Glauben hatte das nichts zu tun, denn wir waren nur 2 Mädchen in meiner Klasse die zur Kirche gehörten. Es war einfach modern. Ein Kettchen, das den Kindern damals gefiel. Aber was bedeutet uns wirklich die Liebe? In der Jugend hält man Verliebtheit für Liebe. Später, wenn man sein Kind in den Armen hält, lernt man Elternliebe kennen. Eins der stärksten Gefühle überhaupt. Aber auch die Liebe unter Eheleuten kann zu einem festen Band werden. Nicht nur weil man über die vielen Jahre der Gemeinsamkeit die Stärken des Partners zu schätzen weiß. All das mag auch dazu beitragen, aber die tiefe, einzigartige Liebe wächst erst mit den Jahren, dafür aber um so intensiever. Nur die Liebe zählt erkennen wir dann und dürfen es dankbar erfahren. erfahren.

 

Martin Luther - Reformation

31.10.2016

 

Heute beginnt die Reformationsdekade. Für uns evangelische Christen ein denkwürdiger Tag. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte wurde uns klar, auch Martin Luther war ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. ABER trotzdem hat er dem deutschen Volk und der Welt ein gewaltiges Erbe hinterlassen. Mit der Übersetzung der Bibel war es endlich möglich Gottes Wort in deutscher Sprache und somit verständlich zu lesen. Es war eine Revolution. Luther setzte sich für die Schulbildung ein. Er wollte mit dem Wort, nicht mut Waffen, Gottes Liebe in die Welt tragen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen gesegneten Reformationdtag.

 

Getragen

 21.10.20 16

 

Es gibt eine schöne, kleine Geschichte,min der ein Mann am Strand entlang läuft mit einem Begleiter,cdem Herrn. Als der Mann am Ende des Weges fragt, wie kommt es, dass ich an manchen Stellen des Weges nur eine Fußspur sehe, antwortet Gott "an diesen Stellen des Weges habe ich dich getragen".

Geht es uns nicht auch in unserem Leben so, dass wir dringend auf manchen Wegstrecken jemand brauchen, der uns trägt weil wir selbst nicht mehr die Kraft haben zu laufen. Bei solchen Wegstrecken und in unserem ganzen Leben, ist unser himmlischer Vater für uns da, wir brauchen uns nur vertrauensvoll an ihn wenden. Dieses Vertrauen wünsche ich auch Ihnen liebe Leser.

 

 

01.10.2016

 

Erntedank

 

Erntefeste oder auch Kirmes genannt, gibt es zur Zeit landauf, landab. Aber wer denkt bei diesen turbulenten Veranstaltungen schon an Erntedank. Heute wo wir alle Nahrungsmittel im Überfluss im Supermarkt vorfinden, wissen manche Kinder nicht einmal mehr wo Milch, Käse oder die Butter herkommen. Und es ist auch kein Wunder, haben doch die Wenigsten von ihnen noch die Möglichkeit Natur vor Ort zu erleben und zu erfahren. Vor einigen Jahrzehnten war das noch anders. Vor dem Essen wurde ein Dankgebet gesprochen und unserem Schöpfer gedankt für die Gaben, die er immer wieder für uns wachsen lässt. In den Kirchen wird an diesem Sonntag das Erntedankfest gefeiert. Hier gedenkt man auch heute noch an die Ernte des Jahres, die durchaus nicht selbstverständlich ist, uns jedoch Jahr um Jahr zuwächst. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Erntedankfest.

 

 

 

25.09.2016

 

Hoffnung

 

Was wären wir ohne die Hoffnung?! Wir hoffen auf gutes Wetter wenn wir etwas vor haben. Wir hoffen nach einer langen Dürrezeit aber auch auf den Regen. Die Hoffnung gibt uns Mut weiterzumachen wenn sie das einzige ist was bleibt. Ohne sie würden wir wohl schnell den Kopf hängen lassen, unsere Stimmung wäre überwiegend im Keller. Die Hoffnung hält uns aufrecht und führt uns weiter. Einen haben wir, der uns immer zur Seite steht, unseren himmlischen Vater. So sind wir in seinen Armen gut aufgehoben und haben keine Angst vor Hoffnungslosigkeit. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Woche.

 

19.09.2016

 

Musik

 

Wie vielfältig ist doch die Musik. Am Sonntagabend durfte ich einen besonderen Kunstgenuss erleben bei unserem Festival Alter Musik. Viele würde sagen `Nichts für mich`, aber das schöne ist, so unterschiedlich wie die Musik, so unterschiedlich der Gemack seiner Zuhörer. Bereits morgens im Bad lassen wir uns von Musik berieseln. Das Handy kündigt seinen Anruf mit Musik an. Wie schön das es den unterschiedlichen Klang der Töne und Melodien gibt, dank den Kombinisten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine musikalische Woche.

 

11.09.2016

 

Dankbarkeit.

 

Vor einigen Jahren gab eine Zeitung einen Schreibwettbewerb heraus unter dem Thema "Vergessene Worte". Die eingereichten Texte waren sehr interessant zu lesen. Als ich unseren Bibelkreis zum Erntedankfest ausarbeitete, fiel mir dieser Schreibwettbewerb wieder ein. Gehört nicht das Wort "Dankbarkeit" auch in diese Rubrik, gingen meine Gedanken. Bei dem Überfluss mit dem wir heute leben, kennen wir doch kaum noch Dankbarkeit. Alles wird für Selbstverständlich genommen und wenn es einmal nicht nach unseren Wünschen geht, wird gemurrt. Nehmen wir uns doch einmal die Zeit und denken über das Wort "Dankbarkeit" nach. Das wünsche ich Ihnen für die kommende Woche.

04.09.2016

 

Unverhofft

 

Immer wieder geschieht es in unserem Leben, dass unsere Termine durcheinander gewürfelt werden, ohne unser Zutan ohe, das wir etwas dagegen oder dafür tun können.Wir sind dann nur froh, wenn sich alles geplante dann gut einfügen lässt. Jedem von uns wird das schon einmal passiert sein. Leben wir als Christen, nehmen wir es als Gottes Fügung, selbst dann wenn wir es zuerst nicht verstehen. Meist können wir spätestens im Nachhinein "Danke" sagen. In jedem Falle erkennen wir, das einer da ist, der unser Leben führt, es lenkt und das Beste für uns will. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen gesegneten Sonntag.

 

28.08.2016

 

Zeitlos

 

Was ist eigentlich zeitlos in unserer hektischen Welt? Ist es ein Wort der Vergangenheit? Mit würde da so einiges einfallen, was wir nie verwerfen dürfen und sollten zu unserem eigenen Guten.

Da wäre der Glaube, oft verschüttet und doch immer lebendig.

Da wäre die Liebe, ohne die unsere Welt schon längst nicht mehr existieren würde.

Da wären Regen, Sonne, Wind; oft beschimpft und doch untrennbar mit uns verbunden.

Sicher fallen Ihnen noch viele Dinge ein. Setzen Sie die Reihe einfach fort. Es würde mich freuen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Woche und einen gesegneten Sonntag.

 

20.08.2016

 

Regenwetter

 

Als Kinder liebten wir auch das Regenwetter. Wir standen am Fenster und sangen "Regen, Regentröpfchen..." oder andere Lieder. Wir hatten noch Zeit dem Regen zu lauschen. Zu beobachten wir die Tropfen ihre Kreise in den Pfützen erzeugten. Jetzt sehen wir meist nur was wir alles nicht machen können, wenn es regnet. Aber wie wichtig ist doch dieses wertvolle Nass. Denken wir nur an die Länder die unter Dürreperioden zu leiden haben. Was würden sie geben für eine Stunde Regen. Wasser ist wertvoll. Oft werden wir uns dessen nicht bewusst. So wünsche ich ihnen auch an Regentagen positive Gedanken. Und vielleicht wird dann so einiges hervorgeholt, wozu man sonst keine Zeit hatte. Alte Fotos, ein schönes Buch oder es ist Zeit für einen längst fälligen Brief.

 

13.08.2016

 

Ein Jahr älter

 

Jeder von uns hat einmal im Jahr Geburtstag. Wir freuen uns darauf ihn mit Freunden und Verwandten feiern zu können. Bereits im Alten Testament wurden Geburtstage erwähnt z.B. den Pharao. Aber auch bei den alten Römern beging man diesen Tag als Ehrentag. Im Islam ist es jedoch nicht üblich, ja sogar verboten, da der Prophet Mohamed seinen Geburtstag auch nicht beging. Soviel zur Geschichte dieses Ehrentages. Heute ist eswie vor hunderten von Jahren üblich dem Jubilar die besten Wünsche zukommen zu lassen. Man wünscht Gesundheit, langes Leben und viel Freude. Die Möglichkeiten sind individuell und vielseitig. Aber welches ist denn nun der schönste Geburtstag? Der 1. oder der 100. ? Es liegt wohl im Auge des Betrachters.Ich wünsche jedem Geburtstagskind Gottes Segen und Gesundheit, sowie viel Freude im Neuen Lebensjahr.

07.08.2016

 

Heimat

Deine Heimat ist, wo dein Herz schlägt, heißt es in einem Spruch. Über sehr lange Zeit ja fast zwanzig Jahre, kam ich nicht damit klar, meine Heimatstadt verlassen zu haben. Es ging mir gut dort wo ich jetzt wohnte, auch wenn ich genau wusste, nichts würde ich so wiederfinden, wie ich es einst verlassen hatte, so war die Sehnsucht nach der Heimat doch nicht zu überwinden. Dann kam ein Tag der alles ändern sollte. Ich fand Boden, ein Fundament an meinem jetzigen Wohnort. Endlich konnte ich loslassen. Gerne denke ich auch heute noch an alte Zeiten, an meine einstige Heimat aber ich fühle mich auch hier sehr wohl und vermisse nichts. Das wünsche ich allen denen es ebenso geht oder ging. Die aus den unterschiedlichsten Gründen umziehen mussten und neu beginnen. Versuchen Sie den Boden unter den Füßen wieder zu finden. Das wird auch die neue Heimat zur Heimat.

 

30.07.2016

 

Wie schnell läuft doch die Zeit

Es ist schon eine ganz besondere Sache mit dem Zeitempfinden. "So schnell wie dieses Jahr, lief die Zeit noch nie", sagte ich vor Kurzem zu meinem Mann, was er bestätigte. Ist es nicht seltsam, das in der Kindheit die Zeit langsamer zu laufen scheint als im Alter. Woran liegt das eigentlich? Vielleicht daran, das wir in der Kindheit das Leben bewusster wahrnahmen? Lief die Zeit in den 50er Jahren nicht viel langsamer. Wir konnten noch die Jahreszeiten bewusst erleben. Heute rennen sie an uns vorbei. Neulich machte mich eine Frau an unserem Büchertisch in der Kirche auf einen Vers aufmerksam. Dieser sagte sinngemäß 'Im Alter nehmen wir uns mehr Zeit und dadurch die Dinge bewusster wahr.' "Ist es nicht so?" meinte die Frau. Ich lächelte und antwortet: "Ich habe die Bremse noch nicht gefunden." Viel liegt hier sicher auch in der Mentalität des Einzelnen. Ich wünsche Ihnen, die Zeit ihre Zeit zu genießen.

 

24.07.2016

 

Träume

Wenn man den Traumdeutern und der Forschung trauen darf, träumen wir jede Nacht mehrmals und das nur wenige Minuten. Oft wissen wir beim erwachen nur, das wir geträumt haben. Da war doch was.. geht es uns durch die Gedanken, aber es will uns absolut nichts dazu einfallen. Viele Träume wissen wir beim erwachen noch, im Laufe des Tages lösen sie sich ejdoch in Luft auf. Nach dem Motte Träume sind Schäume. Aber dann gibt es auch noch andere Träume, die uns ein Leben lang erhalten bleiben, weil sie in unser Leben eingriffen. Nicht jeder macht diese Erfahrung und in meiner Familie sind es auch nur 2 meiner Töchter, die behaupten, sie kennen diese Träume auch. Es sind Träume die uns als Antwort oder Hinweis geschickt werden. Jedenfalls kann ich sie nur so deuten. In meinen gut 60 Jahren sind es ganze vier Träume mit denen es mir so erging. Die jenigen die diese Träume erleben, ahben auch Erfahrung sie zu verstehn. Wichtiger wäre auch auf sie zu hören. Ich wünsche Ihnen gute Träume um ausgeruht in den neuen Tag zu starten.

 

17.07.2016

Zueinander stehen

Wir gehen gemeinsam durch dick und dünn, versprechen sich jungen Paar in der ersten Verliebtheit. Sie glauben es auch selbst in diesen Momenten. Aber wer weiß schon was das Leben alles für uns bereit hält. Das Leben ist wie das Wetter, es richtet sich nicht nach uns und unseren Wünschen. Meist kommen unverhofft die Hagelschauer und wir sind ihnen ausgeliefert. Trägt dann noch die Verliebtheit der ersten Tage. Der Rausch der Glückseligkeit erster Stunden. Selten wohl. Aber es ist in den Jahren etwas anderes gewachsen. DLiebe, das Vertausein, die Zusammengehörigkeit. Jetzt erst wissen wir, was wir gemeinsam tragen bzw ertragen können. Ich wünsche Ihnen allen eine Liebe die hält und trögt, denn sie ist wohl das Wichtigste im Leben.

 

10.07.2016

Wetteraussichten

Wie oft haben wir uns schon über das Wetter geärgert. Selten kommt es so wie wir es uns gewünscht haben. Bereits aus meiner Kindheit kenne ich den Satz "ach wenn man sich das Wetter doch wünschen könnte" oder "da reicht mein Draht zu Petrus nicht aus". Unsere Wissenschaft macht ständig Fortschritte und wir sind dankbar für jeden Schritt, ganz besonders auch in der Medizin, mit dem es vorwärts geht, und trotz allem gibt es Zweige die wir nicht beeinflussen können und das ist gut so. Das Wetter, Sturm, Regen, Schnee haben schon viel Unheil angerichtet im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende, aber wir sind machtlos dagegen etwas zu unternehmen. Wir können Dämme bauen aber das Wetter selbst können wir nicht ändern. Ich finde es immer sehr beruhigend zu wissen, es liegt nicht alles in der Hand des Menschen. Gott sei Dank!!!!!

 

03.07.2016

Es zählt nicht nur der Sieg

Nicht alle können Sieger sein, auch wenn es sich fast jeder von uns schon einmal gewünscht hat. Wichtig ist der Weg und wie ich ihn gehe. Strebe ich ohne Rücksicht auf Verluste zum Ziel, ohne nach rechts oder links zu schauen, oder denke ich genauso an diejenigen, die mich auf meinem Wege begleiten. Ein gemeinsames ankommen ist für lleicht der größere Sieg, als der den ich einsam und alleine errungen habe. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen den rechten Blick für die kommende Woche.

 

Sommerpause

 

04.06.2016

Sommer, Strand und Sonnenschein

Das ist es was wir uns für den Sommer wünschen. Leider ist es nicht immer so wie wir es uns erträumen und wünschen. Sehen wir derzeit die Unwetterbilder im Fernsehen, erkennen wir bestürtzt, wie ohnmächtig wir doch auch in unserem Zeitalter der Forschung und Technik dem Wetter ausgeliefert sind. Wir fühlen mit den Opfern und trauern mit den Hinterbliebenen. Wir sind machtlos und können vieles nicht verstehen. Warum? Aber darauf werden wir keine Antwort bekommen. Haben wir allein unsere Erde so zerstört oder liegt der Grund tiefer? Es ist erschreckend zu erkennen, was wir doch für hilflose Wesen sind wenn wir Sturm, Flut und Vulkan ausgesetzt sind. Neulich sah ich einen Naturfilm, der sich mit unserem Waldboden und dem darunter befindlichen Höhlensystem befasste.

10 % dieser unterirdischen Welt, unseres Bodensystems, haben wir bisher erforscht, sagte ein Professor. Was sind 10 %?! Immer wieder müssen wir erkennen wie unwissend wir doch sind, dabei meinen wir oft allwissend zu sein.

 

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29.05.2016

Schön ist es auf der Welt zu sein..

Und dafür können wir unserem himmlischen Vater nur jeden Tag und jede Stunde danken. Es ist nicht immer ein gerader und ebener Weg, unser Lebensweg, aber das hat uns Gott auch nicht versprochen. Aber das wir immer seine Kinder sein werden und eines Tages in seinem Reiche bei ihm sein werden, dafür haben wir seine Zusage.

Gestern war ich im Botanischen Garten in Berlin unterwegs. Eine traumhaft schöne, brühlende Natur in allen Formen und Farben bot sich unserem Auge. Wir konnten nur immer wieder staunen. Leider ist die Landschaft auch sehr hügelig gestaltet, die Wege auf den Hügeln mit Kopfsteinpflaster. Für mich, mit meinen Kniearthrose Problemen eine arge Herausforderung. Aber gerade dort oben lockten die schönsten Blumen und Bäume zum betrachten und fotografieren. Wo es möglich war versuchte ich es zu scannen, aber das gelang nicht immer, also hieß es den Berg zu erklimmen, wenn man die Schönheiten genießen wollte. Es ist nicht immer einfach in unserem Leben, aber die schönen Momenten entschädigen uns für alle Anstrengung. In diesem Sinne w+nsche ich Ihnen einen gesegneten Sonntag

 

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22.05.2016

Geh aus mein Herz und suche Freud...

Dieses wunderschöne Lied von Paul Gerhardt begleitet uns Jahr für Jahr durch den Sommer. 

Wenn wir das Leben des Dichters betrachten, erkennen wir, dass es bestimmt nicht immer sonnig war und doch hat er solche Texte zum Lobe Gottes gedichtet. Ein Blick aus dem Fenster seiner Studierstube sagt ihm, wie einmalig schön unser himmlischer Vater die Natur erschaffen hat. Er sagt "Geh aus und suche Freud - genieße die Gabe die Gott uns geschenkt hat"

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen den rechten Blick für Gottes Natur und seine Geschöpfe, vom kleinsten Käfer bis hin zur Amsel, deren Lied uns jetzt überall im Freien begleitet.

 

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15.05.2016

Frohe Pfingsten

 

Erstaunlich finde ich immer wieder wenn bei Umfragen von Reportern angesprochene Menschen nicht auf die Frage nach der Bedeutung eines Feiertages antworten können, oder Caspar, Melchior und Baltasar für die Eisheiligen halten. 

"Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker...", welch schöner und passender Kanon zum Pfingstfest. Pfingsten die Ausgießung des Heiligen Geistes - der Auftrag an die Jünger Gottes Wort in die Welt zu tragen. In meiner Kindheit sprach man viel von Missionaren. Die Arbeit in der Mission wurde groß geschrieben. Denken wir nur an den Heiligen Franziskus, der sogar den Tieren Gottes Wort predigte. Ich wünsche Ihnen ein Gesegnetes Pfingstfest! 

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Muttertag

08.05.2016

 

"Wenn du noch eine Mutter hast, dann danke Gott und sei zufrieden" sagt Friedrich Wilhelm Kaulisch bereits im 19. Jahrhundert. Muttertag - sollte dies nicht jeden Tag des Jahres so sein und nicht nur an diesem einen Tag. Mutter - ständig in Doppelschicht, Familie, Haushalt, Beruf. Mutter - liebevolles zuhören und trösten. Eine Mutter hat einen 24 Stundenjob. Ich wünsche allen Müttern einen liebevollen Muttertag.

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Klarheit

01.05.2016

Welch ein schönes Wort! Welche Bilder tauchen bei diesem Wort in unserem Inneren auf. Ein Wassertropfen in dem die Sonne sich spiegel, nach frischem Sommerregen. Ein strahlend blauer Himmel mit ein paar Schäfchenwolken. Das strahlende Lachen eines kleinen Kindes voller Freude. Ein smaragd blauer See, bei dem unser Blick weit in die Tiefe tauchen kann.

Wie schön sind diese Bilder! Ich wünsche Ihnen eine sonnige Woche mit klarem Himmel und ein paar Freuden für das Herz.

 

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Freiheit

 

24.04.2016

 

Was ist Freiheit eigentlich? Eine recht schwere Defination. Eigentlich denkt man, Freiheit ist machen können was ich will, ganz nach meinem Willen leben. Doch was würde dabei herauskommen, wenn jeder seine eigenen Gesetze machen wollte. Sich das Chaos pur.

Wir können es aber auch so sehen. Wir haben die Freiheit zu erkennen, das wir uns anpassen sollten. Natürlich kann jeder seinen Lebensweg selbst wählen. Wenn wir es jedoch gut mit uns selbst meinen, wählen wir den Weg so, das wir bequem eine Strecke des Weges darauf gehen können So, dass er viele schöne Aussichten für uns bereit hält. Wer wird schon freiwillig eine abschüssige Strecke wählen, bei der ein Ausgleiten möglich ist. Ich wünsche Ihnen einen Gesegnten Sonntag mit der Freiheit zu entscheiden, wie Sie ihn gestalten.

 

17.04.2016

 

Vergebung

 

Schnell geraten wir manches Mal in Meinungsverschiedenheiten. Sin der Ansicht, wir hätten das recht gepachtet oder liegen zumindest richtig mit unserer Ansicht. Dies dann aber wieder gerade zu richten ist wesendlich schwieriger. Wenn das Kind erst einmal im Brunnen liegt, ist es nur schwer wieder herauszuziehen. Solche Situationen können Freundschaften in Frage stellen, Beziehungen scheitern lassen. Wir sollten 7 x 77 mal vergeben sagt Jesus. Das soll so viel wie heißen alles und immer. Aber können wir das? Sicher fällt uns das immer wieder schwer, sehr schwer. Wenn es uns jedoch ein Bedürfnis ist Frieden mit unserem Nächsten zu haben, sollten wir auch immer wieder die Vergebung suchen und verzeihen können.

 

 09.04.2016

 

Wiedererkannt? - Die Emmaus Jünger

 

Da gehen nun die Jünger ein Stück ihres Weges mit Jesus und erkennen ihn nicht. Geht es uns nicht oft genug so im Leben? Was nicht sein kann, das ist auch nicht. So müssen die Jünger es auch empfunden haben. Gerade haben sie von der Auferstehung Jesus gehört. ‚Was die Frauen wohl gesehen haben, werden sie so bei sich gedacht haben. Sie kommen gar nicht auf die Idee, dass dieser Mann neben ihnen Jesus sein könnte. So reden sie weiter und weiter und sehen nicht wie nah sie ihm sind. Wenn wir uns nicht nur in unser Leid verkriechen sehen auch wir Jesu ausgestreckte Hand die bereit ist uns zu retten. Ich wünsche Ihnen liebe Leser, offene Augen für die kleinen Dinge und für Ihr Gegenüber. Eine gute Woche wünscht Ihnen Christina

 

 

 

02.04.2016

 

Freude

 

In dieser Woche arbeitete ich meine nächste Bibelstunde für die kommende Woche aus diesmal wählte ich das Thema "Freude". Wie schön klingt das Lied "Freuet euch der schönen Erde--" wenn ich nur daran denke. Hier wird all das aufgezählt was Gott uns schenkt. Täglich neu, allein aus seiner Liebe. Wenn wir jetzt im Frühling durch Parks und Gärten gehen, erleben wir Freude pur. Der vielfältige Gesang der Vögel, der von keinem Chormeister zu toppen ist. Das bl+hen überall am Wegesrand. Ja selbst mitten in der Stadt, wenn ich früh wach werde höre ich den Gesang der Vögel und es erfreut mich. Die Kaiserlinde direkt vor unserem Fenster wurde vor 18 Jahren gepflanzt. Nun reicht sie schon bis zum 3. Stock unseres Hauses. Wie schön wenn sie wieder ihre Blätter austreibt und ich ins volle Grün sehen kann. Oder denken wir an den Sonnenaufgang oder  - untergang. Traumhaft schön und immer wieder anders gestaötet sich dies Bild, an dem ich mich nicht satt sehen kann. So wünsche ich Ihnen eine schöne Frühlingswoche. Versuchen auch sie die Schönheiten die sie umgeben zu entdecken.

 

25.03.2016

 

Ich glaube..

 

an einen Gott der Mensch und Tier geschaffen hat und sie liebt

an einen Gott der seinen Sohn sandte um uns zu erlösen

an einen Gott der stets für uns da ist, wenn wir im Gebet zu ihm kommen

an einen Gott der alle Menschen liebt, ganz gleich welcher Nation

an einen vergebenden Gott in dessen Armen ich geborgen bin

 

Vater wir danken Dir für Deine Gegenwart, für Deine Gnade und Güte.

Wir danken Dir, dass wir nicht perfekt sein müssen

um von Dir eingenommen zu werden.

Wir danken Dir, dass Du über den Tod hinaus

unser liebender Vater bist und wir Deine Kinder sein dürfen.

Amen

 

19.03.2016

 

Verrat

 

Wie weit können wir einem anderen trauen? Wie weit können wir in Not Freunden oder unserem Nächsten trauen? Selbstverständlich weisen wir solch ein Ansinnen von uns. Von uns kann doch da nicht die Rede sein, nie würden wir einen Freund verraten, ihm böses wollen. Aber sind wir uns wirklich sicher wie wir reagieren wenn wir vielleicht selbst bedroht sind. Denken wir nur an all die Menschen, die im Dritten Reich ihr Leben riskierten um Juden oder andere gefährdete Personen zu verstecken. Auch sie mussten stets damit rechnen von ihren Nachbarn denunziert zu werden.

Verrat gibt es so lange die Welt besteht. Oft finden wir ihn gerade dort wo wir ihn nicht erwarten und das ist das gefährliche und heimtückische am Verrat. So ging es auch Jesus, der mit einem "Freundschaftskuss" und einer Umarmung verraten wurde. Sicher sagen wir; dass wäre mir nicht passiert und doch sind wir uns dessen wirklich sicher?

 

12.03.2016

 

Das Wort

 

Klein und unscheinar und doch machtgewaltig, so ein Wort. Im 1. Buch Mose heißt es "Gott sprach.." Dies zeigt die Macht des Wortes. Auch heute noch kann ein Wort mächtig und gewaltig sein. Wir brauchen nur an die Politiker zu denken. Aber selbst im Kleinen, in unserem täglichen Geschehen kann ein Wort ein Lächeln oder Tränen hervorrufen. Es kann streicheln und der Seele gut tun und sie kann vernichten und treten. Wenn ein Wort so machtgewaltig ist, sollten wir doch vorher überlegen welches Wort wir nutzen. Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen nur liebevolle Worte begegnen.

 

06.03.2016

 

Schutzengel

 

 Was halten Sie, lieben Leser von Schutzengeln und was erwarten sie von ihnen?

Zuerst einmal denke ich, sind die meisten unter uns sich darüber einig, dass es Engel gibt. Nicht irgendwelche gltizernden Engelein zur Weihnachtszeit, sondern Engel an Gottes Seite. Aber was haben diese himmlischen Heere nun mit uns zu tun? Ich denke, das liegt im jeweiligen Empfinden des Einzelnen. Akzeptieren wir sie oder lehnen wir sie ab.

 

Hier ein kleines Beispiel, über unterschiedliche Sichtweisen: In dieser Woche hatte meine Tochter ihren ersten Unfall. Eine andere Autofahrerin fuhr frontal in ihr Auto rein. Es gab eine klare Sachlage. Kein Personenschaden, da es auf einem Parkplatz geschah, jedoch das Auto war hin. Ich sagte: "Da hattes du aber Glück, dass dein Schutzengel aufpasste." Meine Tochter: "Ich dachte er hat geschlafen, sonst wäre mein Auto nicht hin." Sie sah dann aber schnell ein, dass Knochenbrüche oder anderes weitaus schlimmer gewesen wären als das Auto, das die Versicherung schon regeln wird.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leser ebenfalls stets einen Schutzengel an ihrer Seite.

 

27.02.2016

 

Fastenszeit

 

Den meisten von un s geht es so, dass sie gerne ein paar Kilo weniger auf den Rippen hätten. Aber... der Weg dorthin ist hart und schwer. Nach diversen Fastenskuren die man sich auferlegt, hat man meist ein Paar Kilo mehr als zurvor. FDH ist das erfolgreichste aber schwer durchzuhalten.

Was die Fastenzeit aber eigentlich meint ist, im Gedenken an Christi Leid und Krezigung bist Ostern auf das zu verzichten, was einem am Liebsten ist von seinen Angewohnheiten. Das ist hart und nicht jeder hält es durch, das ist nur zu menschlich.

Wir haben uns in diesem Jahr vorgenommen den Tee ohne Süße (bei uns ist es 1 Löffel Honig) zu trinken. Wir trinken viel Tee und gerne gesüßt. Es ist eine Herrausforderung. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leser, dass Sie Ihr Vorhaben durchhalten und eine gesegnete Woche.

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21.02.2016

 

Das Gebet

 

Wenn wir mit Kindern über das beten reden, sagen wir ihnen, das ist ein Gespräch mit Gott und vergleichen es mit einem Telefonat.

In der heutigen Zeit, in der wir mit Telefon, Handy und Smartphone fast überschüttet werden, gehört es zum Alltag mindestens einmal am Tage mit jemand zu telefonieren. Wir brauchen den Austausch mit Gleichgesinnten. Aber wie ist es mit dem Gebt? Brauchen wir das auch, oder können wir auf das Gespräch mit Gott gerne verzichten? Gott wartet auf unseren „Anruf“, er wartet auf das Gespräch mit uns und er hat ein offenes Ohr für uns. Versuchen wir es doch einmal, vielleicht können wir uns daran gewöhnen und es gehört irgendwann auch zu unserem Tagesbeginn und Tagesausklang oder sogar zwischendurch. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leser, eine gesegnete Woche.

 

14.02.2016

 

Danken und staunen

 

Wie mißmutig gehen wir oft durc h den Tag. Wir finden immer etwas, dass uns den Tag vermiest, wir müssen nur richtig suchen. Da gibt es das trübe, regnerische Wetter, in der Kaufhalle stehen wir genau in der Schlange in der es nicht vorwärts geht, wieder kam die langerwartete Bestellung nicht an, vom Stromanbieter kam eine Nachzahlungsaufforderung. Es gibt so viele Dinge die den Tag grau in grau erscheinen lassen.

Oder…

Wir versuchen es mal umgekehrt in den Tag zu gehen. Wofür können wir danken worüber können wir staunen. Ein gedeckter Tisch erfreut uns, wenn wir aus dem Bad kommen, durch das grau der Wolken leuchtet plötzlich ein Sonnenstrahl, am Hang lassen sich die ersten Schneeglöckchen blicken. Dinge die wir meist für selbstverständlich ansehen weiul uns der Blick auf all das Schöne, Positiver verloren ging. Das Glas ist nicht halb leer sondern halbvoll. Versuchen wir einmal mit heiteren Augen durch den Tag zu gehen, vielleicht lernen wir dann wieder das danken und staunen.

 

07.02.2016

 

Winter ade..

 

Abschied kann sehr schmerzhaft aber auch voller Freude sein. Selbst bei den Jahreszeiten. Manch einer ist traurig, dass dieser Winter das reinste Schmuddelwetter war und sich der Schnee nur kurzzeitig blicken ließ. So konnte manch ein gebuchter Winterurlaub kaum genossen werden. Andere wieder freuen sich, dass es so ein milder Winter war. Egal wie, wir müssen Abschied nehmen. Abschied gehört zu unserem Leben wir der Morgen und der Abend. Oft haben wir Monate, ja auch Jahre an einem Abschiedsschmerz zu tragen. Über manch einen Abschied freuen wir uns aber auch, wir wissen derjenige den wir verabschieden kommt wieder und wir freuen uns einerseits auf das Wiedersehen und zum zweiten auf die schöne Zeit, die unserem Gegenüber bevorsteht. Ich wünsche Ihnen liebe Leser, die Kraft schweren Abschied zu ertragen in der liebevollen Erinnerung die uns keiner nehmen kann.

 

31.01.2016

 

Das Sonntagskleid

 

Kennen Sie, liebe Leser, noch die Zeit des „Sonntagkleides“? Ich stamme aus der Nachkriegsgeneration. Das Geld reichte gerade mal zum leben. Kleidung nahm man gerne geschenkt, wenn man sie bekam. So schärfte mir meine Mutter täglich ein bevor ich zum spielen raus durfte: „Mach dich nicht schmutzig.“ Das Kleid wurde möglichst die ganze Woche getragen. Sonntags wartete dann das Sonntagskleid darauf angezogen zu werden. Schon wenn ich früh das Kleid auf dem Stuhl liegen sah erweckte es ein besonders festliches Gefühl in mir. Selbstverständlich gehörte der Ganz zur Kirche zum Sonntag. Auch bei meinen Kindern gab es in den ersten Jahren noch das Sonntagskleid. Später verlief es sich im Sande, nach dem Motto „unsere Sachen sind alle schön, warum da ein Sonntagskleid.“

In unseren späteren Berufsjahren, waren die Kinder aus dem Haus, mein Mann hatte 12 Stunden Dienst. Warum sollte ich mich schön anziehen, dachte ich. Am Sonntag wurde aufgeholt was aus beruflichen Gründen in der Woche liegen blieb.

Später, als wir dann gemeinsam zu Hause waren, kam ich wieder auf das Sonntagskleid zurück, wenn es natürlich nicht immer ein Kleid ist, sondern eben Sonntagsgarderobe. So wurde mir bewusst wie wertvoll alte Traditionen sind. Einen Tag aussteigen aus dem Alltagstrott, sich bewusst anziehen, dem Tag einen anderen Rhythmus geben. Für mich gehört auch der sonntägliche Gottesdienst dazu. Dies Oase im Alltag möchte ich nicht mehr missen.  Sechs Tage sollst du arbeiten, aber den siebenten Tag sollst du ruhn, heißt es schon in der Bibel. Ich wünsche Ihnen, liebe Leser, einen Tag in der Woche, an dem sie die Möglichkeit haben zur Ruhe zu kommen.

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24.01.2016

 

Erwartung

 

Unser Leben ist viel von Erwartungen geprägt.

Und doch ziehen Erwartungen auch immer wieder Enttäuschungen nach sich.

 

Wir erwarten..

  • freundliche Nachbarn
  • ein höfliches Miteinander in der Kaufhalle oder anderswo
  • das man unseren Einsatz im Verein anerkennt, wo wir doch viel
  • von unserer kostbaren Freizeit hineinstecken
  • ein sehenswertes Fernsehprogramm, schließlich zahlen wir genug Gebühren

So könnte man die Reihe noch vielfältig fortsetzen. Doch wenn wir uns die Zeit nehmen und zur Ruhe kommen, dann erkennen wir vielleicht, was andere auch von uns erwarten. Sind es nicht ganz einfach nur die unterschiedlichen Ansichten die immer wieder schuld sind an unseren Verbitterungen und Enttäuschung. Schrauben wir unsere Erwartungen etwas runter, versuchen wir einmal keine Gegenleistung zu erwarten, vielleicht können wir uns dann über die eine oder andere Geste unserer Mitmenschen freuen. Gerade weil wir sie nicht erwartet haben

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17.01.2016

 

Musik

 

Musik lässt uns vergessen,

führt uns ins Wunderland.

Dem Zauber sich ergeben,

schon Strauss sehr gut verstand.

 

In Höhen und in Tiefen,

begleitet dich Musik,

sie passt sich jeder Stimmung an,

sie krönt so manchen Sieg.

 

Sie breitet ihren Mantel,

über Verliebte aus,

verschönet dir die Stunden,

bist abends du zuhaus.

 

Suchst du einmal Entspannung,

 Musik sie dir beschert,

sie führt dich durch dein Leben,

von jedem heiß begehrt.

 

Vor Jahren schrieb ich dies Gedicht. Es zeigt uns, das gerade Musik all das ausdrückt was wir empfinden. Was wären wir ohne die Musik. Sie begleitet uns in allen Lebenslagen, sie wurde geschrieben für alle Lebenslagen. Sie schenkt uns heitere frohe Momente und tröstet uns in Trauer. Es gibt die vielfältigsten Richtungen, für jeden Geschmack das Passende, das ist das Schöne an der Musik.

So wünsche ich Euch eine musikalische Woche, ganz mit Euren Melodien.

Meine Lieblingsmusik: alte Volkslieder, leichte Klassik, meine Lieblingsgruppe sind „Die Priester“ ansonsten einfach gute Stimmen, Bass oder Tenor

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10.01.22016

Gedanken

Unsere Gedanken bewegen uns vierundzwanzig Stunden lang. Selbst nachts in die Träume nehmen wir sie mit. Sie sind unser Freund aber manchmal auch Feind.

Vor kurzem las ich eine Fabel in der ein alter Greis seinem Enkel eine Geschichte erzählt. Der Alte berichtet von zwei Wölfen die in ihm wohnen und miteinander kämpfen, der eine friedlich und lammfromm, der andere boshaft und selbstsüchtig. Interessiert fragt nun der Junge, welcher der beiden Wölfe den Sieg davon trägt. Worauf er zur Antwort erhält, derjenige den ich bevorzuge, den ich umsorge und füttere. – Wohnen nicht in einem jeden von uns diese zwei Wölfe? Die Sage möchte es uns klar machen, jeder von uns trägt positive und negative Gedanken in sich. Denen, die ich umsorgen, die ich mir zu Eigen mache, diese Gedanken werden Raum in mir einnehmen und eines Tages ganz von selbst die Führung übernehmen.

 

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04.01.2016

 

Auf ein Neues

Wo wir auch hinkommen wünschen wir ein Gutes Neues Jahr. Laut Kalender ist das so und wir meinen es ja in den meisten Fällen auch so wie wir es sagen. Aber ist das Jahr denn wirklich so Neu? Das Kalenderjahr 2016 schon. Es zählt erst 4 Tage. Aber trotzdem haben wir eine Menge Altlasten die wir mitschleppen in dieses Neue Jahr, so wie jedes Jahr. Erst wenn es in uns selbst Neu wird, ganz Neu, erst dann können wir wirklich von Neuem beginnen; in uns und mit unseren Nächsten.

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Gottes Segen für 2016

 

Zum Neuen Jahr liebe Leser wünsche ich Ihnen, mögen sie Gottes Segen nicht ganz aus den Augen verlieren im Alltagstrott und in der Hektik des Tages. Möge stets ein Engel an Ihrer Seite sein, möge die Nächstenliebe nicht ganza us dem Gesichtsfeld verschwinden. Natürlich wünsche ich Ihnen ebenso, was ganz Wichtig ist, die Liebe im Herzen, in der Familie und in der Partnerschaft. Möge das Jahr viele schöne Stunden bringen.

Ihre und Eure Christina