Tageszeiten

 

Der Tag hat vierundzwanzig Stunden

und doch sind alle wohl bedacht,

sei es das erste graun am Morgen

oder der Mondenschein bei Nacht.

 

Früh reckst du dich im neuen Morgen,

du gehst voll Hoffnung in den Tag,

dein Kopf, er ist noch voller Pläne,

die du am Abend dir erdacht.

 

Am Mittag dann die erste Pause,

du ziehst ein Fazit, was geschah.

Ein kleiner Plausch noch so am Rande,

der Nachmittag zum greifen nah.

 

Der Abend, er dient der Entspannung,

Gemeinsamkeit ist angesagt,

Theater, Kino, ein Spaziergang,

ein Gläschen Wein zur guten Nacht.

 

Am Horizont das Abendrot,

der Tag, er klingt nun aus,

die Nacht sie breitet ihre Flügel,

still über unser Haus.

 

Am Himmel stehn die Nachtgestirne,

der Mond und Sterne ohne Zahl,

die Nacht geht in den Morgen über,

 so war`s so bleibt es allemal.

 

Dein Tag, er liegt in Gottes Händen,

der alles ja so wohl bedacht,

er weckt dich früh an jedem Morgen,

und ist bei dir auch in der Nacht.

(c) ChT