Freud und Leid

 

Könnten wir die Sonne je genießen,

könnten wir den Regenbogen sehn?

Gäbe es nicht graue Wetterwolken,

wär` da nicht so manche eis`ge Bö.

 

Könnten wir im Mondenlichte träumen,

könnten wir das Licht der Sterne sehn?

Gäbe es nicht dunkle schwarze Nächte,

wo wir nicht die Hand vor Augen sehn.

 

Könnten wir das Glück denn je genießen,

könnten wir der Freude Leben spürn?

Gäb es nicht den tiefen, schweren Kummer,

wo das Herz fast meinte stillzustehn.

 

Unser Leben braucht die tiefe Freude,

braucht den Höhenflug zum Firmament,

um die Tiefen gut zu überstehen,

die im Leben unausweichlich sind.

(c) ChT